Was heißt eigentlich "Smart Casual"?

"Smart Casual" ist das Pendant zu "Business Casual" – nur auf dem privaten/gesellschaftlichen Parkett. Es ist schicker, eleganter und glamouröser als nur "Casual" – aber auf gar keinen Fall eintönig oder steif. Die Krawatte ist tabu, genauso wie der schwarze Pumps.

Der große Knigge-Tipp: Sie dürfen (und sollen) sich modisch zeigen

  • Für Herren: Wenn es Ihnen steht, dürfen Sie sogar zum grasgrünen Designer-Hemd greifen, das Sie mit einer schwarzen Hose und einem schwarzen Wildleder-Loafer kombinieren. Oder (im Sommer): zur hellbeigen Jeans oder Leinenhose, die Sie im italienischen Stil ohne Socken mit braunem Segelschuh und modischem Poloshirt tragen.

  • Für Damen: In Deutschland erwartet man bei Smart-Casual-Veranstaltungen von Ihnen weder die hochgeschlossene Bluse noch die Strumpfhose. Sie dürfen sich feminin geben. Sie dürfen z. B. zum figurbetonten knielangen Kleid greifen, das Sie mit High Heels kombinieren. Eine elegante schwarze Hose, kombiniert mit Seidentop und Peeptoes wäre aber genauso angemessen.


Typische Smart-Casual-Anlässe

Typische Smart-Casual-Anlässe sind z. B. private Feiern und Partys. Man erwartet Sie weder in Jeans und T-Shirt noch in Business-Uniform. Aber Achtung! Wird im geschäftlichen Kontext der Dresscode „Smart Casual“ ausgesprochen, ist in der Regel "Business Casual" gemeint.