10 goldene Regeln für den Umgang mit dem Handy

Der große Knigge rät: Beachten Sie diese Stil- und Etikette-Regeln für den richtigen Umgang mit dem Mobiltelefon.

1. Fassen Sie sich kurz, wenn Sie auf Ihrem Handy angerufen werden. Das Gespräch kostet die Anruferin oder den Anrufer schließlich mehr Geld, als es bei einem Telefonat im Festnetz der Fall ist.

2. Bedenken Sie dies auch bei dem Text für Ihre Mobilbox. Ein Satz wie: „Leider bin ich zur Zeit nicht erreichbar, weil ich entweder gerade in einem Funkloch stecke oder anderweitig beschäftigt bin” verteuert nicht nur unnötig das Gespräch für Anrufende. Es ist schlicht überflüssig. Der Grund: Jeder weiß, dass jemand gerade nicht erreichbar ist, wenn die Mobilbox in Aktion tritt.

3. Legen Sie Ihr Handy nicht auf den (Schreib-) Tisch, wenn Sie mit jemandem im Gespräch sind. Das signalisiert: Ich bin jederzeit bereit, die Unterhaltung mit Ihnen (dir) zu unterbrechen. Die unterschwellige, aber eindeutige Botschaft: Sie sind (du bist) mir nicht wichtig.

4. Unterbrechen Sie kein Gespräch auch nicht den Blickkontakt um eine eingegangene SMS zu lesen. Das hat den gleichen Effekt.

5. Denken Sie auch bei SMS-Nachrichten daran, störende Töne zu vermeiden. Dies gilt für den Empfang ebenso wir für das Versenden.

6. Melden Sie sich bei einem Anruf auf Ihrem Handy genauso mit Tagesgruß, Firmen- und eigenem Namen, wie Sie es bei einem Festapparat tun. Die Ausnahme: Sie nutzen Ihr Handy nur privat und sehen auf dem Display, dass Sie jemand anruft, der Sie am „Ja, bitte?” oder „Hallo” erkennt.

7. Nehmen Sie einen Anruf auf einem fremden Handy nur im äußersten Notfall entgegen. Beispiel: Ihre Kollegin ist im Firmengebäude unterwegs, somit können Sie Ihr das Handy nicht hinterhertragen. Melden Sie sich dann mit Ihrem Namen, dem Tagesgruß und dem Zusatz: ,,Apparat Regine Musterfrau".

8. Stellen Sie, um solche Situationen zu vermeiden, Ihre Mobilbox-Funktion so ein, dass Ihre Mailbox etwa nach dem vierten Klingeln in Aktion tritt. Das ist auch praktisch, wenn Sie einen zweiten Anruf, während Sie telefonieren, nicht annehmen können, weil Sie das erste Gespräch nicht so schnell ,,abwürgen" können.

9. Nutzen Sie eine berufliche Handynummer, die Sie von jemandem bekommen haben, auf keinen Fall spät abends oder am Wochenende. Der Grund: Jeder kann einmal vergessen, auf seine Mobilbox umzustellen. Jeder hat aber Handyzeitalter hin oder her ein Recht auf Privatsphäre.

10. Denken Sie bitte immer an die Grundregel für das Telefonieren mit dem Handy in der Öffentlichkeit: Überall dort, wo es die Ruhe und Entspannung oder die Konzentration der Mitmenschen stört, sollten Belästigungen sowohl durch hörbare Anrufsignale vorrangig ,,Gedudele" aller nur möglichen Melodien als auch durch das aufgezwungene Mithören von Gesprächen vermieden werden.