Die 8 Gebote der Tee-Etikette

Von Queen Elizabeth berichtet die Boulevard-Presse, dass sie auf Reisen stets ihr eigenes Teegeschirr und ihren Lieblingstee im Gepäck hat. Selbst wenn Sie nicht bei den Royals zu Tee sind, empfiehlt der große Knigge, die folgenden 8 Regeln zu beachten:

  1. Ohne Zitrone, ohne Süßstoff: Zitrone und Süßstoff sind die Feinde des Tees, denn sie verfälschen seinen Charakter.

  2. Aus dünnwandigen Tassen: Tee soll sein Aroma entfalten und ungehindert über Ihre Unterlippe rinnen können: Trinken Sie einen guten Tee aus einer dünnwandigen Porzellantasse mit weiter Öffnung.

  3. Warm halten: Damit der Tee zur Teestunde nicht kalt wird, dürfen Sie ihn auf einem Stövchen warm halten.

  4. Teefilter- bzw. -beutel entsorgen: Versäumt ein Gastgeber/eine Service-Kraft, Ihnen eine Ablage für den Teefilter oder Teebeutel zur Verfügung zu stellen? Bitten Sie darum. Abfälle gehören weder auf die Untertasse oder den Kuchenteller noch in den Aschenbecher.

  5. Ohne Klirren: Beim Einrühren der Milch, des Zuckers oder des Kandis in den Tee sollten Sie klirrende Geräusche vermeiden.

  6. Nicht ablecken: Wie der Kaffeelöffel wird auch der Teelöffel korrekterweise nicht abgeleckt.

  7. Tasse mit Untertasse anheben: Sitzen Sie zur Teestunde an einem Couchtisch? Führen Sie die Tasse mit der Untertasse bis etwa in Kinnhöhe, sodass Sie sie beim Trinken nur minimal von dieser abheben müssen. In Großbritannien tun Sie das in einem förmlichen Umfeld sogar an einem Esstisch.

  8. Zuerst der Tee, dann die Milch: "MIF – milk in first" oder "TIF – tea in first"? Für viele Briten scheint dies eine Frage der Weltanschauung. Für "MIF" spricht, dass heißer Tee dem feinen Porzellan schaden könnte. Die Vertreter von „TIF“ führen ins Feld, dass sie die Milch besser dosieren können. Für den Fall, dass Sie doch bei ihr eingeladen wären: Die Queen präferiert "TIF".