Komplizierter Briefstil suggeriert mangelnde Intelligenz

Viele Briefeschreiber und Autoren sind der Meinung, dass Fremdwörter und ein komplizierter Satzbau dem hohen geistigen Anspruch ihrer Texte besonders gerecht werden. Eine Forschergruppe in New Jersey gelangte jedoch zu einem erstaunlichen Ergebnis:

Leser lassen sich durch klare Worte und einen einfachen Zeichensatz viel stärker beeindrucken als durch ausgefeiltes Vokabular und ein überladenes Schriftbild. Wer Bandwurmsätze zum Besten gibt, wird nicht für intelligent, sondern für dumm gehalten.

Das ergab ein Test mit verschieden anspruchsvollen Textproben in 2 unterschiedlichen Schriften: einer gut zu lesenden Schriftart (Times New Roman) und einer künstlerisch wirkenden Schrift (Dulce).

Fazit des großen Knigge:

  • Bleiben Sie bei den bewährten Schriften wie z. B. der "Times New Roman".
  • Versuchen Sie nicht, Ihren Lesern zu imponieren, indem Sie mit Fremdwörtern jonglieren und komplizierte Sätze konstruieren.
  • Überzeugen Sie mit einer einfachen Sprache. Das ist nicht nur höflich, sondern auch imagefördernd, wie diese Studie belegt.