Sprachunwörter, die Sie nicht mehr verwenden sollten: "Anlässlich"

In Gesprächen, aber auch in E-Mails und Briefen fallen einem immer wieder einige sich hartnäckig haltenden Unwörter auf, die anscheinend nicht zu vertreiben sind. Sie entdecken sie möglicherweise auch ab und an in Ihrer Korrespondenz oder bei Präsentationen oder in Gesprächen.

Fort damit, rät der große Knigge. Es gibt viel aktueller, schönere, bessere und vor allem zeitgemäßere Formulierungen, mit denen Sie – im wahrsten Sinne des Wortes – einfach besser ankommen.

Beispiel: "Anlässlich:"

"Anlässlich" war nie zeitgemäß – und ist ganz einfach zu ersetzen. Zum Beispiel durch: bei, beim, im, zu, zur, zum. Es ist wirklich einfach:

Statt: Anlässlich meines 50. Geburtstags findet im Rahmen meines Familien und Freundeskreises eine Festlichkeit statt. Es ergeht hiermit herzliche Einladung.

Besser: Ich möchte meinen 50. Geburtstag mit der Familie und mit Freunden feiern. Deshalb lade ich dich herzlich ein, bei diesem Fest dabei zu sein.