Unbürokratische Reklamation

Befolgen Sie beim Beanstanden einer Ware oder Dienstleistung die Tipps des großen Knigge:

  • Bevor Sie einen Reklamations-Brief schreiben, fragen Sie sich bitte: Erreiche ich vielleicht schon mit einer mündlichen Reklamation mein Ziel? Ein kurzes (Telefon-) Gespräch – manchmal reichen bereits 5 Minuten – bringt erfahrungsgemäß mehr als ein geharnischtes Schreiben. Jedenfalls lohnt sich ein Versuch allemal. „Förmlich” können Sie später immer noch werden.
  • Lässt die Situation es zu, dass Sie eine Ware persönlich vor Ort reklamieren, ist das natürlich der einfachste Weg. So können Sie das „Ärgerobjekt” direkt mitnehmen. Ist das nicht möglich, greifen Sie ruhig zuerst zum Hörer. Große Firmen haben eigens für Reklamationen eingerichtete Telefon-Hotlines.
  • Haben Sie mit Ihrer persönlichen oder telefonischen Reklamation keinen Erfolg, ist ein Brief notwendig. Betrachten Sie ihn aber nicht als Vorstufe zu einem Gerichtsprozess – sondern als Mittel, genau das zu verhindern.

 

Lesen Sie mehr im Themenbeitrag der Woche „Beschwerde und Reklamation: So kommen Sie diplomatisch und unbürokratisch zu Ihrem Recht”