Wie isst man Fleischfondue?

Die Bezeichnung „Fondue“ kommt von fondre (französisch für „schmelzen“; das bekannteste Fleischfondue ist das Fondue bourguignonne: Burgunder Fondue).

Beim Essen gibt es unterschiedliche Bräuche: Wer sein Stück Fleisch im Topf verliert, muss zum Beispiel ein Lied singen oder eine Runde ausgeben.

Tischsitten: Fondues sind insbesondere an langen Winterabenden und bei geselligen Zusammenkünften sehr beliebt. Der Fonduetopf wird mit heißem Fett gefüllt und durch einen Kocher (Fachbegriff: Rechaud) auf dem Esstisch warm gehalten. Wird statt des heißen Fetts heiße Brühe in den Topf gegeben, spricht man vom „Fondue Chinoise“.

Jeder Gast benötigt einen Fondueteller, 2 Fonduegabeln (farblich markiert) und ein normales Besteck. Das rohe Fleisch (Geflügel, Rind- oder Schweinefleisch) wird ebenfalls in Stückchen geschnitten auf dem Esstisch bereitgestellt.

Jeder Gast spießt 1, 2 Würfel Fleisch auf seine Fonduegabel und taucht sie in das heiße Fett ein. Bis das Fleisch gar ist, verbringt man die Zeit mit netter Unterhaltung, testet den Wein (oder das Bier) und probiert schon einmal ein Stück Brot mit einem der diversen Dips und Saucen, die beim Fondue ein Muss sind.

Wichtig: Beim Fondue muss man sich viel Zeit lassen: Da man immer nur kleine Häppchen isst, kann man Stunden damit zubringen.

Achtung: Das gare Fleisch wird mit der eigenen Gabel von der Fonduegabel abgezogen. Es von der Fonduegabel abzuknabbern wäre ein Fauxpas, da diese wieder im gemeinsamen Fonduetopf landet.