Wie Sie erfolgreich gegen schlechtes Benehmen vorgehen

Hier ein Fall aus der Praxis, den eine Leserin von der große Knigge – gleich mit passender Lösung – geschickt hat:

"Seit einiger Zeit haben wir einen neuen Marketing-Leiter, für den ich hin und wieder auch tätig bin", so die Leserin aus München. "Der Neue ist ein netter Mensch und nicht unsympathisch.

Aber er hatte eine Angewohnheit, die mich enorm störte. Immer wenn er eine Info von mir brauchte, trat er ganz dicht hinter meinen Stuhl und schaute über meine Schulter mit in meinen PC. So etwas empfinde ich als sehr schlechtes Benehmen. Aber ich habe zwei wirkungsvolle Mittel gefunden, diesem Benehmen ein Ende zu setzen. Entweder

  • stand ich sofort auf, wenn der neue Marketing-Leiter den Raum betrat, und ging um meinen Schreibtisch herum – oder
  • ich stand von meinem Stuhl auf, wenn er bereits hinter mir stand, und bediente meinen PC im Stehen.


Diese beiden nonverbalen Signale haben so gut gewirkt, dass ich mein Missfallen nicht direkt ausdrücken musste. Seit einigen Wochen stellt er sich brav vor meinen Schreibtisch, wenn er etwas will."