Raus mit den Schrankhütern:
Mit wenigen Griffen immer adrett gekleidet
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Kennen Sie das: Ihr Kleiderschrank ist voll, dennoch dauert es häufig lange, bis Sie darin etwas Passendes zum Anziehen finden.
Lesen Sie in diesem Beitrag aus dem großen Knigge, wie es Ihnen gelingt, nur noch Lieblingsstücke in Ihrem Kleiderschrank zu haben. Ein Griff, und Sie sind immer adrett gekleidet!
Erfolgsfaktor Kleidung
Sind Sie der Meinung, dass ein gepflegtes Äußeres Voraussetzung ist, um erfolgreich zu sein? Dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft! Immerhin 78 % der Deutschen teilen diese Meinung. In der Studie „Outfit 6“ (Spiegel-Verlag) wurden über 10.000 Deutsche zwischen 14 und 64 Jahren gefragt:
„Muss jemand, der Erfolg haben will, viel Wert auf sein Äußeres legen?“
78 % sagten: „Ja das trifft eher zu/das trifft ganz genau zu.“
Nur 22 % sagten: „Nein das trifft eher nicht/das trifft gar nicht zu.“
Soweit die Theorie. Häufig mangelt es an der Zeit, das Outfit zusammenzustellen, neue Kombinationen auszuprobieren oder das Hemd noch schnell zu bügeln. Oder: Sie stehen vor einem vollen Kleiderschrank, finden aber nichts Passendes für den bevorstehenden Anlass.
Von wegen „typisch weiblich“!
Man könnte meinen, ein voller Kleiderschrank und nichts anzuziehen, sei ein typisch weibliches Phänomen. Doch weit gefehlt! Es gibt Männer, bei denen sich über 150 Polo- und T-Shirts im Schrank stapeln und, die auch ausgiebig darüber grübeln, in welchem Outfit sie wohl die beste Figur machen. Diese emanzipierten Männer sollten allerdings nicht belächelt werden – im Gegenteil: Sie sind den meisten Frauen allemal lieber als diejenigen, die wahllos in den Kleiderschrank greifen und meinen, bei ihnen komme es nur auf die Persönlichkeit an.
80 % in Ihrem Schrank sind überflüssig
Kennen Sie das Pareto-Prinzip? Es besagt, dass man mit nur 20 % aller möglichen Mittel 80 % der gesamten Wirkung erreicht. Die 80/20-Regel ist auf viele Lebensbereiche übertragbar, auch auf den Kleiderschrank: Die meisten Menschen tragen in 80 % der Fälle nur 20 % der vorhandenen Kleider. Warum also sollte man diese Quote nicht verbessern, indem man sich vom Großteil der Kleidung, die man sowieso kaum trägt, trennt? Befreien Sie Ihren Schrank von „Ladenhütern“. Erfreuen Sie sich an der hohen Dichte an Lieblingsstücken, die Sie nach der Entrümpelungsaktion in Ihrem Kleiderschrank finden werden.
Ein Griff – ein Treffer!
Bringen Sie Ordnung in Ihre Garderobe, und trennen Sie sich von ungeliebten Teilen. Betrachten Sie Ihre Kleider einmal mit anderen Augen. Gewinnen Sie emotionale Distanz zu Ihren Kleidungsstücken und stellen Sie sich vor, dass alles, was da hängt, nicht Ihnen, sondern Ihrer besten Freundin oder Ihrem besten Freund gehört. Was würden Sie ihm/ihr wohl raten?
Es ist wichtig, dass Sie das Entrümpeln in einem Zug erledigen und rigoros ans Werk gehen. Bedauern Sie die Trennung von ungetragenen Stücken nicht. Sie führen nur dazu, dass sie den Überblick verlieren und Ihre Lieblingsstücke im Schrank nicht optimal zur Geltung kommen.
Schwelgen in der Vergangenheit
Hüten Sie sich davor, beim Entrümpeln sentimental zu werden. „Den Pullover habe ich damals von meinem ersten Freund bekommen.“ Oder: „Diese Jeans hat die halbe Welt gesehen, als ich noch Student und als Rucksacktourist unterwegs war.“ Legen Sie vielleicht – sofern Sie mögen – beim Entrümpeln schnelle Musik auf, die Sie in Ihrem Tatendrang unterstützt.
Erfolgs-Geheimnis aus dem großen Knigge: Ein Ehrenplatz für Erinnerungsstücke
Vielleicht fällt es Ihnen manchmal auch schwer, sich von Erinnerungsstücken zu trennen. Wenn Sie ein Kleidungsstück partout zur Erinnerung behalten wollen, sollten Sie es zumindest woanders aufbewahren. Legen Sie sich eine schöne Kiste zu, in der nicht mehr tragbare Lieblingsstücke einen Ehrenplatz finden.
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Entscheidungshilfe: Wegwerfen oder behalten?
Wenn Sie sich bei einem Stück nicht sicher sind, ob Sie es in den Schrank zurückhängen oder in die Altkleidersammlung geben sollen, dann stellen Sie sich die folgenden Fragen aus dem großen Knigge:
„Schonen“ Sie Ihre Kleidung nicht
Früher ist es oft passiert, dass man besonders gute Kleidung durch Nichttragen geschont hat. Die ganz besonderen Anlässe, zu denen man das Stück tragen wollte, sind manchmal jedoch nicht eingetroffen. Oder: Man hat aus praktischen Gründen doch zu einem anderen Outfit gegriffen. Der richtige Moment, um auch Ihre gute Kleidung zu tragen, ist heute. Morgen ändert sich vielleicht Ihr Geschmack, Ihr Stil oder Ihre Figur. Und alles, was Ihnen dann bleibt, ist, die ungetragene Kleidung einem karitativen Verein zu spenden.
Immer einsatzbereit
Ein Rock sollte gekürzt, ein Knopf angenäht oder ein Fleck entfernt werden. Tun Sie es sofort, damit Ihre Kleidung immer topgepflegt und einsatzbereit ist. Ansonsten kann es Ihnen tatsächlich sehr schnell passieren, dass Sie – trotz vollem Kleiderschrank – nichts anzuziehen haben.
So schützen Sie sich vor zukünftigen Fehlkäufen
Viele Kleider werden aus einer besonderen Laune heraus gekauft oder aus purer Einkaufslust. Neue Kleidung hat durchaus eine beschwingende Wirkung. Aber oft verschaffen Spontankäufe nur kurze Freude. Ist es Ihnen nicht auch schon passiert, dass Sie zuhause bei nüchterner Betrachtung vor dem Spiegel feststellen mussten, dass Sie sich im neuen Outfit im Grunde gar nicht gefallen?
Seien Sie bei Neuanschaffungen kritisch
Geben Sie Ihren „abgespeckten“ Kleiderschrank nie mehr auf! Damit Ihr Schrank so schön übersichtlich bleibt, sollten Sie sich von einem alten Teil trennen, sobald ein neues hinzukommt. Widerstehen Sie undurchdachten Einkäufen und überlegen Sie ab sofort:
- Kann ich wirklich etwas Neues gebrauchen? Fehlt mir in meiner Garderobe ein solches Teil?
- Wie lange werde ich an dem Stück meine Freude haben? Nur eine Modesaison oder mehrere Jahre?
- Wie einfach ist die Pflege? Kann ich es in der Waschmaschine waschen? Muss es getrennt, von Hand gewaschen oder gar gereinigt werden?
- Aus welchem Grund gefällt es mir? Ist es ein lang gehegter Kleiderwunsch oder einfach der letzte Schrei?
- Passt es zu meinem Stil und meiner sonstigen Garderobe?
- Zu welchen Gelegenheiten kann ich es anziehen? Werde ich es oft tragen können?
- Von welchem alten Teil werde ich mich trennen, damit das neue Platz im Schrank findet?
- Löse ich Zusatzkäufe aus, wenn ich es anschaffe? Z. B.: Habe ich Schuhe, die zu diesem Kleidungsstück passen? Mit welchen Accessoires (die ich schon habe) kann ich das neue Stück kombinieren?
- Lohnen sich diese Zusatzkäufe, weil sie mir auch in anderem Zusammenhang dienlich sind und meine Garderobe ideal ergänzen?
- Wenn Sie zweifeln, lassen Sie „das Objekt Ihrer Begierde“ im Laden liegen. Dieser Tipp ist der einfachste, um viel Zeit und Geld zu sparen.
Aus Alt mach Neu!
Es ist nicht wichtig, dass Sie immer wieder neu aussehen. Basisteile lassen sich mit Accessoires immer wieder neu kombinieren, sodass gar nicht auffällt, dass Sie den Rock/die Hose, die Bluse/das Hemd oft tragen.
Tipp aus dem großen Knigge: Kaufen Sie Accessoires direkt mit ein
Erledigen Sie den Einkauf von Accessoires, die zu Ihrer neuen Basisgarderobe passen, am besten sofort. Nur weil das passende Beiwerk fehlt, sollte ein kleidsames Outfit nicht zum Schrankhüter verkommen!
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Natürlich können Sie sich hinter Ihrem Schreibtisch verschanzen. Und andere die Akquise erledigen lassen. Doch kein Anbahnungsgespräch wird so wirksam sein wie das, das Sie – souverän und stilvoll – selbst führen. Wie Sie dabei freundlich, zugewandt und selbstsicher „rüberkommen“, erfahren Sie im großen Knigge.
Und noch viel mehr:
- wie Sie sich herzlich bedanken (und damit die Kundenbindung erhöhen)
- wie Sie Angriffe und Unhöflichkeiten souverän abwehren (und damit Geschäftspartner, Mitarbeiter und Kunden beeindrucken)
- wie Sie auch in Ausnahmesituationen immer eine gute Figur machen (und damit allen beweisen, dass Sie eine echte Führungspersönlichkeit sind!)
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Mix-Tipps für SIE
Kleiner Unterschied – große Wirkung: Ob Sie z. B. einen schwarzen knielangen Bleistiftrock mit transparenten Strümpfen und hohen Schuhen oder mit blickdichten Strümpfen und flachen Ballerinas kombinieren, verändert den Stil total. Ein Etuikleid verwandeln Sie in ein Abend-Outfit, wenn Sie es mit Perlenschmuck und einer eleganten Handtasche aufwerten und Schuhe mit Absätzen dazu anziehen. Ganz anders sieht das gleiche Kleid aus, wenn Sie es mit einem robusten Gürtel tragen und es mit flachen Schuhen und einer sportlichen Handtasche kombinieren.
Mix-Tipps für IHN
Ob Sie zum gleichen Anzug ein weißes Hemd, eine klein gemusterte Krawatte und schwarze Schuhen tragen oder ein hellblaues Hemd mit gestreifter Krawatte und braunen Schuhen, macht einen großen Unterschied. Eine anthrazitfarbene Hose erscheint jedes Mal anders, je nachdem, ob Sie sie mit einem Button-down-Hemd, einer Krawatte und einem Blazer kombinieren oder mit Hemd und anthrazitfarbenem Rundhalspullover. Einmal ist es Business-, einmal Freizeit-Look.
Tipps für „Modeopfer“
Nichts gegen Mode. Hüten Sie sich dennoch davor, zu den „Fashion-Victims“ – Modeopfern – unserer Zeit zu gehören. Je ausgefallener und moderner, desto größer ist auch das Risiko eines stilistischen Fehlgriffs. Was peinlich ist, realisiert man oft erst Jahre später – etwa wenn Sie sich heute die Fotos vergangener Jahrzehnte ansehen. Denken Sie an die Glitzerkombinationen und die wilden Stoffmuster der 1970er- oder an die Pudel-Dauerwellen, Neon-Hosenträger und Blümchen-Leggins der 1980er-Jahre. Als Modesünden der 1990er-Jahre gelten z. B. T-Shirts mit pseudowitzigen Aufschriften, Plateauschuhe und Piercings.
Sind Piercings ein Erkennungszeichen des Anti-Spießers?
Jüngere Leser könnten jetzt vielleicht denken, Piercings als Modesünde zu betrachten sei spießig von der großen Knigge-Redaktion: Doch selbst der Radiosender 1 Live, der eine jugendliche Zielgruppe bedient, resümiert über den Piercing-Trend der 1990er-Jahre:
„Mitte der 90er entwickelte sich das Piercing zum angesagten Mainstream-Schmuck. Plötzlich hatte fast jedes pubertierende Mädchen ein Bauchnabel-Piercing, die etwas Mutigeren ließen sich Zunge, Nase oder Brustwarze durchlöchern. Zum Glück“ – so schreibt der Sender weiter – „kann man sich von Piercings leichter trennen als von Tattoos.“
Heute in, morgen peinlich
So ist es immer: heute der letzte Schrei – morgen peinlich. Ich bin schon sehr gespannt, welche Kleidungsstücke dieses Jahrzehnts es auf die Peinlichkeits-Hitliste von morgen schaffen werden.
Haben Sie keine Angst vor Einfachheit, sie war schon immer eine feste Größe:
„Nur ein großer Geist wagt es, einfach im Stil zu sein.“
(Stendhal, 1783–1842, französischer Schriftsteller)
„Stil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen.“
(Anselm Feuerbach, 1829–1880, deutscher Maler)
„Der Stil ist der genaue Abdruck der Qualität des Denkens.“
(Arthur Schopenhauer, 1788–1860, deutscher Philosoph)
Hochwertige Stoffe, perfekte Passformen
Machen Sie es sich einfach: Wenn Sie auf gute Stoffe und perfekte Passformen achten, müssen Sie sich selbst nicht wie einen Pfingstochsen ausstaffieren oder wie ein Sahnetörtchen dekorieren.
Schnell, einfach – und sogar mit kleiner Geldbörse – sind Sie mit Basisteilen angezogen, die funktional, neutral, einfach und dezent sind. Solche Kleidungsstücke können Sie über Jahre tragen und immer wieder neu kombinieren. Weniger ist auch in diesem Fall mehr: Weniger Muster und weniger Farbe ermöglichen Ihnen vielfältigere Kombinationen. Sie benötigen dadurch insgesamt weniger Teile.
Setzen Sie Blickfänger
Damit Ihr Outfit nicht langweilig wird, setzen Sie mit Bedacht gewählte optische Blickfänger („Eyecatcher“). Das können ein auffälliges Brillengestell, ein Ring, ein Tuch, die Krawatte oder edle Manschettenknöpfe sein.
Sie sind der Mittelpunkt
Insbesondere im Geschäftsleben gilt aber: Ihre Kleidung sollte Ihrer Persönlichkeit niemals die Show stehlen. Sie sollten es dem Betrachter stattdessen ermöglichen, Ihre Kompetenzen sofort zu erahnen.
Lenken Sie den Blick des Betrachters in wichtigen Situationen zum Kopf – also zu Ihrer „Ideenfabrik“ und nicht etwa zu Ihren Schuhen (es sei denn, Sie arbeiten als Schuhmacher, Fußmodell oder Profi-Marathonläufer). In allen anderen Fällen gilt: Es ist besser, der Geschäftspartner erinnert sich nach dem Gespräch mit Ihnen noch an die Farbe Ihrer Augen statt an die Farbe Ihrer Schuhe.
Ihr Business-Kleiderschrank
Bei der optimalen Ausstattung für den Berufsalltag gelten für SIE wie für IHN die gleichen Prinzipien. Optimal ist, wenn Sie für jeden Arbeitstag in der Woche je ein vollständiges Outfit im Schrank haben, also 5 Garnituren von Kopf bis Fuß. Sinnvoll sind 3 paar Schuhe: ein Paar am Fuß, ein Paar im Schrank, ein Paar gegebenenfalls beim Schuster.
Weniger – aber dafür gut gepflegt
- Kleider brauchen Ruhepausen, damit sie länger gut aussehen. Tragen Sie nie an 2 Tagen hintereinander das Gleiche.
- Lassen Sie die Teile außerhalb des Schrankes, am besten auf gepolsterten Bügeln oder Holzbügeln aushängen.
- Reinigen Sie die Kleider nach jeder Saison. Warten Sie damit nicht bis zum nächsten Jahr. Schließlich soll Ihre Kleidung immer und sofort einsatzbereit sein.
- Selbst die teuerste Kleidung wirkt nachlässig, wenn Bügelfalten nicht regelmäßig erneuert und die Sitzfalten in Röcken und Jacketts nicht aufgebügelt werden.
- Pflege ist das A und O. Ein perfekt gebügeltes Hemd von der Stange macht einen besseren Eindruck als ein schlecht gebügeltes Designer-Hemd.
- Versehen Sie die Schuhe sofort nach jedem Tragen mit Schuhspannern, damit sie lange halten und ihre Form bewahren. Lernen Sie, Ihre Garderobe mit kritischem Blick zu betrachten. Abgelaufene Absätze lassen Sie am besten sofort erneuern.
Der große Knigge-Insider-Tipp: Klassisch und gut
Immer dann, wenn es direkt und indirekt um viel Macht und Geld geht (Gehaltsverhandlungen, Vorstandssitzungen etc.), steht die klassische Business-Garderobe besonders hoch im Kurs. Ihr Merkmal: hochwertige Materialien, dezente Farben, viel Stoff – wenig Haut.
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Der Business-Kleiderschrank für SIE |
Kleidungsstück |
Mindestanzahl |
Tipps aus dem großen Knigge |
Kostüm |
5 je nach Branche
und Position |
- Achten Sie auf gute Stoffqualität, die nicht schnell knittert und auch für Reisen geeignet ist.
- Folgende Farben lassen sich vielseitig kombinieren: Anthrazit, Dunkelblau, Camel, Schwarz (Winter), Hellblau, Beige, Grau, Olive, Wollweiß (Sommer), (Nadel-)Streifen.
- Besonders vorteilhaft wirken – selbst bei vollschlanker Figur – taillierte Kostüme.
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Kleid mit Jacke/Blazer |
Hosenanzug |
Jackett mit Rock oder Hose (Kombination |
- Wenn Sie mehrere Kombinationen haben: Achten Sie darauf, dass Sie auch zwischen den einzelnen Outfits mixen können. Stil, Passform und Farbe sind entscheidend. Kombinationen sind weniger formal als Kostüm, Hosenanzug und Kleid mit Jacke.
- Wählen Sie einen schmalen geraden Schnitt. Länge: knieumspielend.
- Die Hose sollte die Farbe des Jacketts haben oder dunkler sein. Wählen Sie schlichte, zeitlose Schnitte, die vielseitige Kombinationen zulassen
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Bluse |
2 bis 5 |
Auch hier gilt: Modelle mit dezenten Farben und Mustern können Sie immer wieder tragen, Ihrem Gegenüber werden diese Wiederholungen kaum auffallen. |
Top, feine Pullover, Twinsets |
2 bis 5 |
Wählen Sie eng geschnittene Modelle: edle T-Shirts, sehr feine Pullover (im Winter) aus elastischem Material, Kunstfaser, Seide oder Baumwolle. |
Schuhe |
3 |
schlicht, schwarz oder passend zur Kleidung (zu Gürtel und Handtasche); wählen Sie geschlossene Modelle (keine Sandalen), flach oder mit Absätzen |
Strümpfe |
5 |
Wählen Sie fürs Business glatte, transparente Strümpfe: ohne Naht oder Muster, keine Netzstrümpfe, haut- oder rauchfarben. |
Socken |
5 |
Aus Strumpfmaterial, Kniestrümpfe. Wählen Sie die Farbe passend zu Hosen und Schuhen. |
Tücher |
3 |
Tücher runden ein Outfit ab und beugen Monotonie vor. Sie sind das Pendant zur Krawatte. Setzen Sie mit Tüchern farbliche Akzente, die jedoch nicht von Ihrer Persönlichkeit ablenken. |
Gürtel |
2 |
Wählen Sie schmale Gürtel (1 bis 2 cm breit) in Schwarz und passend zum Schuh, die Schnalle in der Metallfarbe des Schmucks. Die Lederfarbe sollte zur Kleidung, zur Handtasche und zu den Schuhen passen. |
Übergangsmantel |
1 |
- Achten Sie auf besonders gute Qualität, da Sie den Mantel in der jeweiligen Jahreszeit tagtäglich anziehen.
- Universell geeignet sind die Farben Beige, Camel, Dunkelblau, der Mantel sollte knie bis wadenlang sein.
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Wintermantel |
1 |
Der Business-Kleiderschrank für IHN |
Kleidungsstück |
Mindestanzahl |
Tipps aus dem großen Knigge |
Anzug |
insgesamt 5, je nach Position |
- Achten Sie auf gute Stoffqualität, die nicht schnell knickt und auch für Reisen geeignet ist.
- Folgende Farben lassen sich vielseitig kombinieren: Anthrazit, Dunkelblau, im Sommer auch Beige und Grau möglich; Uni, Nadelstreifen, Streifen, Fischgrat.
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Jackett mit Hose (Kombination) |
- Wenn Sie mehrere Kombinationen haben: Achten Sie darauf, dass Sie auch zwischen den einzelnen Outfits mixen können. Stil, Passform und Farbe sind entscheidend.
- Fürs Jackett gilt: Gut kombinierbar sind gedämpfte Farbtöne, auch Grau, Olive, Camel, Braun, Beige (im Sommer).
- Universelle Farben für Hosen sind: Anthrazit oder Dunkelblau, Camel, Beige, Braun, Olive bei Kombinationen.
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Hemden |
5 |
Achten Sie auf gute Qualität, damit die Hemden lange halten und sich gut bügeln lassen. Gern trägt man nur die Hemden, deren Stoff angenehm auf der Haut ist. |
Polo-Shirt |
2 |
Ein Polo-Shirt ist ein pflegeleichtes Kleidungsstück, das gut zur Kombination passt, wenn keine Krawatte verlangt wird. |
Krawatte |
5 |
Wählen Sie Krawatten aus Seide. Kaufen Sie sie am besten direkt mit Anzug und Hemden zusammen. So wissen Sie, dass der Binder farblich harmoniert. |
Schuhe |
3 |
Hochwertige Schuhe haben ausschließlich Ledersohlen, geeignete Farben sind je nach Anzug/ Kombination Schwarz und Kirschholzbraun. |
Socken |
5 |
Kniestrümpfe sind besser, da so (selbst beim Sitzen) keine Männerwade sichtbar ist. Wählen Sie die Socken farblich passend zu Schuhen und zur Hose. |
Gürtel |
2 |
Sie benötigen einen schwarzen Gürtel zu schwarzen Schuhen und einen braunen Gürtel zu braunen Schuhen. Das Metall sollte zu Uhr und ggf. Ehering passen. |
Übergangsmantel |
1 |
Da Sie den Mantel in der jeweiligen Jahreszeit nahezu täglich tragen, lohnt sich die Investition in gute Qualität. Geeignete Farben sind Beige, Camel, Dunkelblau, Schwarz. |
Wintermantel |
1 |
Ihre Freizeitgarderobe: Perfekt gekleidet für private Anlässe
Hier geht es um die Zusammenstellung Ihrer Garderobe für ungezwungene Einladungen oder Treffen mit Freunden und Bekannten, alltägliche Restaurantbesuche oder für den Einkaufsbummel.
Für offizielle Anlässe gilt der Business-Look
Für feierliche Anlässe können Sie auch im Privatleben auf die Business-Garderobe zurückgreifen. Wählen Sie einfach das Kostüm und den Anzug aus edlerem Stoff in Dunkelblau oder Schwarz, und kombinieren Sie es gegebenenfalls mit eleganten Schuhen, kostbarerem Schmuck/ Manschettenknöpfen oder (für Frauen) mit einer exklusiven Handtasche.
New Preppy Style
„Preppy“ ist der neue In-Look und heißt auf Deutsch „adrett“, früher nannte man ihn den „College-Look“. Es ist die Mischung aus Business- und sportlicher Freizeitkleidung. Bekanntester Designer ist Ralph Lauren. Die wichtigsten Stilmittel für SIE wie für IHN sind Poloshirt, College-Loafer und dunkelblauer Blazer.
Besser zu schick als zu leger
Merkwürdigerweise haben gerade in der Freizeit die meisten Menschen große Bedenken, zu schick zu sein. Dabei ist es allemal besser, Erwartungen zu übertreffen, statt sie gar nicht zu erfüllen und underdressed (zu leger) aufzutreten.
Wenn Sie zu perfekt daherkommen, können Sie durch Ausziehen des Jacketts, Abnehmen von Schmuck oder Krawatte Ihr Outfit vor Ort schlichter gestalten. Erscheinen Sie hingegen im Locker-Look, lässt sich das mit nichts mehr retten. Gute Kleidung zeugt auch im privaten Umgang von Rücksicht, Höflichkeit und Respekt.
Der Freizeit-Kleiderschrank für SIE |
Kleidungsstück |
Mindestanzahl |
Tipps aus dem großen Knigge |
Kleid |
1 bis 2 |
Gut geeignet sind leichte, fließende Stoffe, die nicht knittern (Sitzfalten), Farben und Muster sind beliebig. |
Hosenanzug |
0 bis 2 |
- Tipp: Verwenden Sie Ihr Modell aus der Business-Garderobe, Sie benötigen nicht unbedingt ein Freizeitmodell.
- Gut geeignet sind: Baumwolle, Cord, evtl. Jeansschnitt, die Farben Beige, Camel, Khaki mit dezenten Streifen oder Mustern.
|
Jackett, Blazer |
1 bis 2 |
- Kombinieren Sie Ihre Jacketts aus der Business- Garderobe in der Freizeit.
- Geeignet sind flauschige Stoffe, Flanell, Wolle, Cord, Tweed, Jeans in beliebigen Farben und Mustern.
|
Rock |
1 bis 2 |
Gut geeignet sind schlichte, gerade Schnitte, Glocken-, Falten- und Hosenröcke, auch aus Jeansstoff. Auch hier gilt: Kombinieren Sie Ihre Business- Garderobe in der Freizeit. |
Hose |
2 bis 3 |
Wählen Sie die Hose in einem dunkleren Ton als die Oberbekleidung, mit oder ohne Bügelfalten/ Bundfalten aus Jeans, Cord oder Baumwolle, Ton in Ton, uni, oder mit dezentem Muster. |
Gürtel |
1 |
Der Gürtel darf zur Jeans etwas breiter sein, sonst die Gürtel aus dem Business-Schrank verwenden. |
Bluse |
2 |
Achten Sie auf atmungsaktive, pflegeleichte Stoffe, wählen Sie Farben und Muster passend zur restlichen Garderobe. |
Top, T-Shirts, Polo-Shirts |
5 |
Pullover, Twinsets |
3 |
Schuhe |
1 bis 3 |
Auch in Ihrer Freizeit können Sie die Schuhe aus dem Business-Schrank verwenden. Ansonsten passen Mokassins, Sandalen, Ballerinas, Timberlands, Stiefeletten farblich auf die Kleidung abgestimmt. |
Strümpfe |
2 |
blickdicht mit flachen Schuhen, zu Modellen mit Absätzen, Strümpfe aus der Business-Garderobe verwenden. |
Socken |
5 |
Kniestrümpfe/lange Socken, feines Gewebe, Farbe je nach Kleidung. |
Jacke |
1 bis 2 |
Verwenden Sie den Übergangs- und Wintermantel aus der Business-Garderobe; Jacke eventuell gesteppt oder Barbourjackett. |
Der Freizeit-Kleiderschrank für IHN |
Kleidungsstück |
Mindestanzahl |
Tipps aus dem großen Knigge |
Jackett/Blazer |
1 bis 2 |
Auch in der Freizeit können Sie Ihre Modelle aus dem Business-Schrank kombinieren: sportlichelegant, nur Einreiher, aus Tweed, Cord, Fischgrät, Karo, Leinen (Sommer). |
Hose |
3 |
Wählen Sie die Farbe der Hose dunkler als die der
Oberbekleidung: Anthrazit, Dunkelblau, Camel, Beige, Braun, Olive, mit oder ohne Bundfalten/ Aufschlag oder Jeansschnitt. |
Hemden |
3 |
Achten Sie auf pflegeleichte, angenehme Baumwolle; Farben nach Belieben. |
Cardigan |
1 |
Farbe Dunkelblau, Anthrazit, Camel etc. |
Polo-Shirt |
2 |
Lang- oder Kurzarm, Material und Farbe nach Belieben |
Pullover |
2 |
Universell geeignet sind einfarbige Modelle ohne Muster. |
Schuhe |
1 bis 2 |
Tragen Sie auch Ihre Business-Schuhe zu Freizeitanlässen. Ansonsten sind College-Loafer, Mokassins, Timberlands, aus Leder und Wildleder in Schwarz, Braun, Beige und Bordeaux gut geeignet. |
Socken |
5 |
wie Business-Socken. |
Gürtel |
1 |
Den Gürtel zur Jeans etwas breiter wählen, sonst die Gürtel aus dem Business-Schrank verwenden. |
Jacke |
1 bis 2 |
- Tragen Sie Übergangs- und Wintermantel aus der Business-Garderobe.
- Jacke evtl. gesteppt oder Barbourjackett
|
Das Wichtigste auf einen Blick
- Denken Sie an das Pareto-Prinzip: In 80 % der Fälle tragen Sie 20 % Ihrer Kleidung.
- Der ideale Kleiderschrank besteht nur noch aus Lieblingsstücken, die Sie gern tragen und die Ihnen sehr gut stehen.
- Wenn Sie ein neues Teil kaufen, sollten Sie ein älteres dafür entsorgen. So bleibt Ihr Kleiderschrank schlank und übersichtlich.
- Sie können ein Outfit oft tragen, wenn Sie Basisteile mit Accessoires neu kombinieren.
- Je nach Position sollten Sie fünf Anzüge, Kombinationen, Kostüme, Hosenanzüge – also für jeden Wochentag ein Outfit – parat haben.
- Haben Sie keine Angst davor, overdressed zu sein. Sollten Sie zu schick sein, können Sie die Krawatte oder den edlen Schmuck immer noch kurzfristig ablegen.
Für diesen Auftritt wurden Bilder des Fotografen iStockphoto aus der Bild-Datenbank iStockphoto verwendet.
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Ihr Auftreten entscheidet darüber, ob Ihr Unternehmen wirklich Erfolg hat!
Natürlich können Sie sich hinter Ihrem Schreibtisch verschanzen. Und andere die Akquise erledigen lassen. Doch kein Anbahnungsgespräch wird so wirksam sein wie das, das Sie – souverän und stilvoll – selbst führen. Wie Sie dabei freundlich, zugewandt und selbstsicher „rüberkommen“, erfahren Sie im großen Knigge.
Und noch viel mehr:
- wie Sie sich herzlich bedanken (und damit die Kundenbindung erhöhen)
- wie Sie Angriffe und Unhöflichkeiten souverän abwehren (und damit Geschäftspartner, Mitarbeiter und Kunden beeindrucken)
- wie Sie auch in Ausnahmesituationen immer eine gute Figur machen (und damit allen beweisen, dass Sie eine echte Führungspersönlichkeit sind!)
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Alle Themenschwerpunkte:
- Knigge & Individualität: So halten Sie sich an die Regeln, ohne sich zu verbiegen
- Social-Media-Knigge: Wie Sie sich stilvoll im virtuellen Raum bewegen
- Kontaktmanagement: Die Kunst,
Geschäftskontakte aufzubauen
- Niederlagen ertragen: Wie Sie auch in schwierigen Lebenssituationen Haltung zeigen
- Fit fürs „Global Business“: Interkulturelle Kompetenz im Geschäftsalltag
- Glücklich zu zweit: Umgangsformen in der Partnerschaft
- Geschenke-Knigge 2011: So finden Sie die passenden Weihnachtspräsente
- Achtung Rufmord: So bremsen Sie Klatschmäuler und schützen sich und andere
- Wie Sie exotische Früchte perfekt zubereiten und richtig genießen
- So spenden Sie mit Ihren Aufmunterungsgrüßen Trost und machen Mut
- Erfolgsfaktor Sympathie: Wie Sie auf der emotionalen Ebene überzeugen
- Wie Sie auch in Krisenzeiten eine Kultur des Wohlstands pflegen
- Wie Sie sich Namen besser merken und Peinlichkeiten vermeiden
- Schluss mit der Ja-Sagerei! So kommt Ihnen ein freundliches Nein leicht über die Lippen
- Raus mit den Schrankhütern:
Mit wenigen Griffen immer adrett gekleidet
- Ein Besuch im Krankenhaus: Darf man kranke Menschen küssen?
- Wie Sie Ihre guten Umgangsformen an Kinder und Enkel weitergeben
- Wein zum Festessen: Stilsicher auswählen und servieren
- Stilsicher und vielseitig: Musterbriefe für Ihre Weihnachts- und Neujahrspost
- Die Kunst des Visitenkarten-Tauschs: So bleiben Sie im Gespräch und kommen ins Geschäft
- Stets am richtigen Platz: So begleiten Sie andere Menschen am besten
- So kommen Sie auch mit schwierigen Chefs, Kunden und Kollegen klar
- Ihre Plauderthemen für den Sommerurlaub
- Wie Sie lästige Anrufe wie ein Profi behandeln
- Ob Tagung, Geburtstag oder Tag der offenen Tür: So organisieren Sie Veranstaltungen wie ein Profi
- Schluss mit Missverständnissen!
So kommunizieren Frauen und Männer
auf einer Wellenlänge
- 25-mal Hintergrundwissen zu Fakten
und Bräuchen rund um Ostern
sowie zu Daten im März
- Pannen & Peinlichkeiten 2010:
So schützen Sie sich in heiklen Situationen
vor Blamage
- Was Sie schon immer zum Thema Namen und Titel wissen wollten: Antworten auf die 10 häufigsten Fragen
- So verfassen Sie im Handumdrehen persönliche und originelle Weihnachtsgrüße
- Last-Minute-Geschenke: 10 überzeugende, individuelle und stilvolle Ideen für Ihren Weihnachtseinkauf
- Wie Sie mit Komplimenten Beziehungen aufbauen und festigen
- 10 Sofort-Tipps, wie Sie das Betriebsklima verbessern
- Begrüßung per Hand: Gedrückt, geschüttelt oder geküsst?
- Fit für den Sommerurlaub: Die wichtigsten kulturellen Unterschiede in den beliebtesten Reiseländern
- Die Jugend von heute! Wie Sie Generationskonflikte vermeiden und das gegenseitige Verständnis fördern
- Niederlagen und schwere Lebenssituationen: Ob und wie Sie es anderen mitteilen
- Der neue Telefon-Knigge: Überzeugen Sie mit zeitgemäßen Umgangsformen
- Beschwerde und Reklamation: So kommen Sie diplomatisch und unbürokratisch zu Ihrem Recht
- Der letzte Eindruck entscheidet: So bleiben Sie positiv in Erinnerung
- Weder sprachlos, noch aggressiv: Wie Sie Einwände und Angriffe souverä n parieren
- Getränke-Knigge 2008/2009: Es muss zum Fest nicht immer Wein sein
- Wie Sie mit einer aufrichtigen und selbstsicheren Entschuldigung die Wogen wieder glätten
- Keine Angst vor dem Kritikgespräch: So geht's!
- Wie pünktlich ist pünktlich?
- Schluss mit faulen Kompromissen! So setzen Sie sich freundlich durch
- Sich bedanken macht Freude: So sagen Sie stilvoll Danke – vom mündlichen Dank bis zur Dankesrede
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- Wie Sie anderen Ihre Wertschätzung zeigen
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- So interpretieren Sie Bekleidungsangaben richtig – vom „Black tie“ bis zum „Come as you are“
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- Vorstellen und bekannt machen: Wie lösen Sie diese 10 Fälle?
- Trauerbriefe 2012 – Wie Sie mit den richtigen Worten Takt beweisen und Trost spenden
- So gelingt's: Wie Sie höflich und trotzdem ehrlich sind
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