So kommen Sie auch mit schwierigen Chefs, Kunden und Kollegen klar
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Es gibt Menschen,
die bringen Sie zur Weißglut: Diese Typen reden ohne Punkt und Komma, wissen
alles besser, machen Sie „zur Schnecke“, finden überall ein Haar in der Suppe
oder sind für nichts zu begeistern.
Lesen Sie in
diesem Beitrag aus dem großen Knigge,
wie Sie mit solchen Menschen geschickt und
wertschätzend umgehen, ohne selbst darunter zu leiden oder Ihre persönlichen Wünsche
und Belange zu vernachlässigen.
Hier eine kleine Übersicht der verschiedenen Typen:
Fall 1: Cholerischer Chef
Banderilleros werden Sie vielleicht aus Ihrem Spanienurlaub kennen. In
Stierkampfarenen haben sie die Aufgabe, kleine Fähnchen mit Widerhaken in den
Nacken eines muskulösen schwarzen Ungetüms mit sehr langen Hörnern zu
platzieren. Nach Erledigung müssen sie schleunigst das Feld räumen, sonst
bekämen sie die ganze Wut des gereizten Tieres zu spüren.
Ähnliche
Szenen spielen sich manchmal auch in deutschen Büros ab: Die Banderilleros heißen dann
Sekretärinnen, die Fähnchen sind Wiedervorlagen der Beschwerdebriefe, und die
Rolle des Langhorns nimmt der Chef ein.
Wenn wieder Ausbruchsstimmung herrscht
Sie
benötigen in solchen Fällen eine Strategie, die den aufbrausenden Chef erfolgreich
bremst. Gehen Sie mit der Routine eines Banderilleros an diese Aufgabe:
- Lassen Sie einen Choleriker zu Ende
brüllen. Denken Sie daran, dass er sich danebenbenimmt – und Sie nichts für sein Geschrei können!
- Suchen Sie erst gar nicht nach Argumenten.
Die würden einen Choleriker noch mehr in Fahrt bringen!
- Beziehen Sie die Angriffe nicht auf
sich, denn in der Regel sind die Attacken nicht persönlich gemeint. Vielmehr sucht
Ihr Chef ein Ventil, um seine Aggressionen loszuwerden.
- Lassen Sie sich nicht einschüchtern.
Bleiben Sie betont sachlich, ruhig und höflich.
- Kommt es zu persönlichen
Beleidigungen, verlassen Sie den Raum. Schlagen Sie rasch noch vor,
zurückzukehren, wenn er sich beruhigt hat.
- Nehmen Sie Kündigungsdrohungen während
eines cholerischen Ausbruchs nicht ernst. Die sind nur heiße Luft.
Der große Knigge-Hinweis: Achtung: Das dürfen Sie auf keinen Fall tun!
Der größte Irrtum, dem man beim Umgang mit Cholerikern immer
wieder unterliegt, ist das Bemühen, den Rasenden rasch zu beruhigen. Hilflose
Überreaktionen stacheln Choleriker nur noch weiter an. Die fühlen sich dann in
ihrem Glauben bestätigt, im Recht zu sein. Fehler, vor denen Sie sich gegenüber
einem Choleriker hüten sollten, wären:
- seine Autorität in Frage zu stellen,
- seine Person zu kritisieren,
- seine Arbeit zu kritisieren,
- Angst zu zeigen,
- zurückzublaffen.
Gewinnen Sie Zeit
Statt auf
Aktionismus sollten Sie in Ihrer Reaktion auf Zeitgewinn setzen. Irgendwann ist
auch der schlimmste Tobsuchtsanfall zu Ende. Und je weniger Echo ein Choleriker
bekommt, desto schneller verpufft seine Wut.
Tipp aus dem großen Knigge: Ihre Sofortmaßnahmen beim akuten Anfall
Das heißt jedoch nicht, dass Sie in Ehrfurcht verharren müssen,
wenn es wieder mal so weit ist. Neben der Strategie – austoben lassen, gelassen
bleiben – benötigen Sie eine Taktik für den kritischen Moment des cholerischen Ausbruchs:
- Schweigen Sie. Realisieren Sie, wie lächerlich oder peinlich
der Wutausbruch ist. Ihr Chef blamiert in erster Linie nicht Sie, sondern sich
selbst. Beobachten Sie die Szene wie ein Zuschauer, statt sich einschüchtern zu
lassen.
- Ebbt das Geschrei ab, schlagen Sie vor: „Sie können mir gern sagen, wenn ich einen Fehler gemacht
habe. Aber bitte nicht in diesem Ton! Ich möchte in Ruhe mit Ihnen darüber sprechen.“ Sollte Ihr Chef weiter toben, anstatt sich zu
entschuldigen, verlassen Sie den Raum – selbst wenn es Ihr eigenes Büro ist.
- Sie entwaffnen Choleriker mit Gelassenheit und Souveränität.
Gleichzeitig ziehen Sie – auch indem Sie den Raum verlassen – eine klare Grenze.
Sie zeigen, dass Sie nicht bereit sind, alles mit sich machen zu lassen.
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- Warum Sie lieber einmal zu viel als zu wenig grüßen sollten
- Welche Grußfloskel Sie NIEMALS sagen sollten, wenn Sie nicht als TAKTLOS gelten wollen
- Wann und wie Sie sich richtig bedanken und was Sie davon haben
- Wie Sie sich verhalten, wenn Sie beim Chef eingeladen sind
- Wie Sie Missverständnisse nicht nur ausräumen, sondern von Anfang an vermeiden
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Fall 2: Aufgebrachter Kunde
Das
Telefon klingelt. Nichts Böses ahnend heben Sie ab. Am anderen Ende der Leitung
ist ein Kunde, der so laut schreit, dass Sie ihn auch noch verstehen, wenn Sie
den Hörer einen Meter vom Ohr entfernen. Was machen Sie jetzt?
So begegnen Sie verärgerten Kunden
Bewahren
Sie Ruhe, hören Sie aufmerksam zu, üben Sie keine Kritik, unterlassen Sie
sämtliche Vorwürfe: Die Redaktion des großen Knigge hat eine Taktik entwickelt, wie Sie
es mit einem aufgebrachten Anrufer umgehen sollten.
So besänftigen Sie ihn in 8 Schritten:
- Geben Sie dem Kunden erst einmal die
Gelegenheit, Dampf abzulassen. Unterbrechen Sie ihn nicht, lassen Sie ihn
reden. Damit ist schon ein großes Stück geschafft.
- Nehmen Sie die Person und die
Beschwerde ernst. Versetzen Sie sich in die Situation des Kunden: Zeigen Sie ihm,
dass Sie seinen Ärger verstehen wollen.
- Hören Sie genau zu. Machen Sie sich
Notizen über alle Kritikpunkte.
- Bleiben Sie ruhig und höflich –
unabhängig davon, wie aufgebracht Ihr Gegenüber ist.
- Widersprechen Sie dem Kunden nicht.
Sonst reizen Sie ihn nur noch mehr. Sagen Sie lieber, dass Sie seinen Ärger
verstehen können.
- Üben Sie sich in Dialektik, und unterscheiden Sie
zwischen Ihrem Unternehmen und Ihrer Person: Die Reklamation bezieht sich
ausschließlich auf das Produkt oder die Dienstleistung, auch wenn Sie es sind,
der den Ärger abkriegt. Nehmen Sie nichts persönlich.
- Geben Sie keine vorschnellen Versprechen. Sichern
Sie dem Anrufer zu, die Angelegenheit sofort zu prüfen und ihn umgehend zu
benachrichtigen.
- Nennen Sie einen festen Rückruftermin. Halten Sie
den unbedingt ein, auch wenn Sie nur einen Zwischenbescheid geben können!
Gute und weniger gute Wörter
Vermeiden
Sie Reizwörter wie Ärger, Kosten, lange, nein, Problem, schwierig, teuer. Die rufen nur negative Assoziationen hervor und werden in
der ohnehin angespannten Atmosphäre rasch zu Klimakillern. Verwenden Sie
aufbauende Wörter wie gern, günstig, Hilfe, kostenlos, preiswert, schnell, sofort. Das sind Formulierungen, die negative Schwingungen in
positive verwandeln.
Der große Knigge-Extra-Tipp: Lassen Sie
den Anruf nicht auf sich beruhen. Versetzen Sie sich in die Lage der Person,
die sich soeben beschwert hat: Was würden Sie an deren Stelle von Ihrem
Unternehmen erwarten? Erfüllen Sie die Wünsche so weit und so rasch wie
möglich! Und danken Sie Ihrem Kunden für die zweite Chance, die er Ihnen gibt!
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Fall 3: Intriganter Kollege
Intrigante Kollegen
haben kein einheitliches Erscheinungsbild. Eines ist jedoch allen gemein: Sie
haben nicht nur Ihr Bestes im Sinn – obwohl sie manchmal so tun.
Von vorne freundlich – aber hinter Ihrem Rücken?
Mit
folgender Taktik kommen Sie auch mit Leuten klar, die Ihnen gegenüber
freundlich tun, hinter Ihrem Rücken aber Pfeile auf Sie abschießen:
- Meiden Sie – wenn möglich – die
Gesellschaft von Intriganten.
- Bieten Sie solchen Menschen keine
Angriffsfläche. Beschränken Sie das Gespräch mit ihnen auf unverfänglichen Small
Talk.
- Überprüfen Sie sämtliche
Informationen, die Sie von ihnen erhalten, immer besonders gründlich.
- Sichern Sie sich ab, falls Sie die
Gefahr einer Intrige wittern: Informieren Sie einen verlässlichen Kollegen über
alles, was Sie mit der intriganten Person vereinbaren.
Spötter, Schleimer, Bauernfänger
Schauen
wir uns die verschiedenen intriganten Typen – die gängigsten sind Spötter,
Schleimer und Bauernfänger – einmal etwas näher an:
Den Humor des Spötters müssen Sie nicht teilen
Spötter
machen Sie gern zur Zielscheibe ihres vermeintlichen Humors. Doch hinter den
scheinbar harmlosen Witzchen steckt eine böse Absicht: Sie sollen verunsichert werden!
So reagieren Sie am besten:
Geben Sie
vor Dritten niemals einen Kommentar zu solchen Spielchen ab. Lächeln Sie, denn
Sie wissen: Der Spötter will Sie mit seinen vermeintlichen Spässchen nur provozieren
und verunsichern. Tun Sie ihm diesen Gefallen nicht! Wird es irgendwann zu arg,
stellen Sie die Person unter vier Augen zur Rede. Fragen Sie, ob diese etwas gegen
Sie hat. Natürlich wird die Replik lauten: „Wieso? Können
Sie keinen Spaß vertragen?“ Dann sollten Sie antworten: „Klar! Aber habe ich da nicht einige Sticheleien
herausgehört? Was wollten Sie denn damit sagen?“ So ist
der Spötter in die Defensive gedrängt, muss Flagge zeigen – und wird künftig
mit Späßchen auf Ihre Rechnung vorsichtiger sein.
Schleimer werden nicht gern
durchschaut
Schleimer beachten nur
Menschen, die ihnen von Vorteil sein können. So gehen Sie mit diesem Typus um: Machen
Sie ihm deutlich, dass Sie sein Spiel durchschauen und nicht darauf eingehen.
Sagen Sie, dass ein solches Verhalten nicht nur bei Ihnen, sondern im gesamten
Kollegenkreis auf wenig Gegenliebe stößt. Entwickeln Sie aber keine
Hassgefühle! Sollten die Schleimereien fortgesetzt werden, ignorieren Sie diese
am besten.
Auch Bauernfänger geben irgendwann auf
Der Bauernfänger ist
ein Betrüger. Er hat keine Skrupel, Sie zu manipulieren und hereinzulegen,
sofern sich daraus ein Vorteil für ihn ergibt.
Sein Ziel: Sie zum
Ja-Sagen zu bewegen. Damit Sie das tun, manipuliert man Sie mit Druck,
Überrumpelung, fährt die Mitleidstour oder versucht, Schuldgefühle bei Ihnen auszulösen.
So steuern Sie gegen: Zeigen Sie dem Bauernfänger, dass Sie seine Tricks durchschauen.
Trümpfe sind Sätze wie „Ich fühle mich im Moment überrumpelt, weil du
von mir unter Zeitdruck eine Entscheidung möchtest. Ich gebe dir später
Bescheid.“ Oder: „Ich kann verstehen, dass es dir nicht gefällt, wenn
ich jetzt Nein sage. Ich möchte mir aber deswegen keine Schuldgefühle machen
lassen.“
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Anderen entgegenzukommen, ihre unausgesprochenen Erwartungen zu erahnen und auch in schwierigen Situationen lächelnd souverän bleiben: Diese Dinge kosten nichts. Sie sind nirgendwo zu kaufen.
Aber Sie gewinnen Ihr Gegenüber und Ihre Umgebung mit diesen einfachen, kleinen Gesten im Handumdrehen für sich. Sammeln Sympathiepunkte, bevor Sie noch Ihr wichtiges Anliegen vorgetragen haben. Erreichen Ihre Ziele, ohne darum kämpfen zu müssen. Einfach, weil Sie es verstehen, anderen das Leben ein bisschen angenehmer zu machen. Und deshalb gibt es absolut keinen Grund, diese Basis aller guten Umgangsformen zu ignorieren – außer: Sie wissen nicht, wie Sie das anstellen sollen ...
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Fall 4: Perfektionistischer Chef
Wer Fehler für unverzeihlich
hält und immer alles zigmal kontrollieren muss, arbeitet häufig ineffizient.
Ist diese Erkenntnis noch nicht zu Ihrem Chef vorgedrungen? Dann sagen Sie es ihm! Diesen Missstand offen anzusprechen ist
eine von mehreren Möglichkeiten, dem Perfektionismus Ihres Vorgesetzten zu
Leibe zu rücken.
Worte und Taten gegen den Perfektionismus
Perfektionismus
entsteht durch eine überhöhte Erwartungshaltung. Die daraus resultierende
Selbstüberforderung behindert die Fertigstellung von Aufgaben – und schmälert
den Erfolg von Teams, Abteilungen und ganzen Unternehmen.
Für eine
schlüssige Argumentation mit dem Zweck, Arbeiten lieber abzuschließen – statt
sie zwecks Optimierung wochenlang liegenzulassen – sollte jeder Chef offen sein,
dem etwas am Betriebsergebnis liegt. Mit klugem taktischen Vorgehen
unterstützen Sie wirksam Ihre Worte:
- Gewöhnen Sie sich nicht an, Aufgaben
für Ihren Chef von vornherein nur halbherzig zu erledigen – mit der Ausrede, er
habe ja ohnehin ständig etwas an Ihrer Arbeit auszusetzen.
- Wenn er mal wieder meckert, kritisieren
Sie die Kritik nicht, loben Sie lieber seinen Blick fürs Detail.
- Versuchen Sie nicht, aus Ihrem
perfektionistischen über Nacht einen komplett gelassenen Chef zu machen! Kommen
Sie ihm lieber ein Stück entgegen. Sehen Sie es als Herausforderung, seinen
hohen Ansprüchen gerecht und zusammen ein tolles Team zu werden.
- Reichen Sie Ihrem Chef grundsätzlich
nur solche von Ihnen bearbeitete Vorgänge herein, die Sie mindestens einmal
sorgfältig geprüft haben. In schwierigen Fällen bitten Sie eine Kollegin oder
einen Kollegen, das Ganze noch einmal zu kontrollieren.
- Fragen Sie bei der Aufgabenvergabe
ganz genau nach, was Ihr Chef sich wie vorstellt. Lassen Sie sich möglichst
viele Angaben machen. Meist haben Perfektionisten bereits eine recht konkrete
Vorstellung von dem Ergebnis.
Aufschieberitis als Folge von Perfektionismus
Häufig
führt Perfektionismus dazu, Aufgaben, die nichthundertprozentig erfüllt werden
können, vor sich herzuschieben. Was tun Sie, wenn Ihr Vorgesetzter unter einer solchen
Aufschieberitis leidet? Machen Sie ihm zweimal wöchentlich eine
Erinnerungsliste mit allen für Sie relevanten Terminen und Projekten. Sieht Ihr
Chef, dass Sie so gut organisiert sind, wird ihn das freuen – und auch ihm dabei
helfen, seine Aufgaben stets termingerecht zu erledigen. Darüber hinaus können
Sie ihm anbieten, ihn bei der Beschaffung von Informationen für seine Projekte noch
besser als bisher zu unterstützen.
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Fall 5: Enttäuschter Kunde
Eine
Marketing-Faustregel sagt, dass es fünfmal mehr kostet, einen neuen Kunden zu
finden, als einen alten zu behalten. Wenn Sie es also mit einem enttäuschten
Kunden Ihrer Firma zu tun haben, sollten Sie alles daransetzen, dass er nicht
zur Konkurrenz abwandert. Wie aber reagieren Sie im Beschwerdefall?
Krise = Chance
Im
Chinesischen existiert für die Begriffe „Krise“ und „Chance“ derselbe Ausdruck: wei ji. Er bedeutet
sowohl „Gefahr“ als auch „Gelegenheit“. Sehen Sie die Gefahr durch einen
enttäuschten Kunden daher als Chance. Je besser Sie mit einem Problem umgehen,
desto größere Kompetenz beweisen Sie. Kunden schätzen das. Die schlimmsten
Fehler im Umgang mit Kunden werden übrigens nach einer Panne gemacht.
Vertuschen Sie nichts, bewahren Sie einen kühlen
Kopf:
- Sagen Sie klar und deutlich, welche Fehler
von Seiten Ihres Unternehmens gemacht worden sind – und gegebenenfalls
natürlich auch, dass es Ihr Fehler war!
- Gehen Sie auf die Gefühle der
enttäuschten Person ein. Zeigen Sie Verständnis für ihre Aufregung.
- Spielen Sie nichts herunter, und
schieben Sie niemanden vor! Achten Sie andererseits darauf, nicht zu lange über
Ihr Missgeschick zu sprechen. Sagen Sie, dass es Ihr Fehler war. Sagen Sie
auch, dass es Ihnen Leid tut. Aber vermeiden Sie lange Rechtfertigungen.
- Schauen Sie, nachdem Sie einmal Ihren
Fehler eingestanden haben, nach vorn. Wie können Sie dem Kunden am besten
helfen? Schlagen Sie aus eigenem Antrieb eine angemessene Entschädigung vor.
Denken Sie langfristig!
Vertrauen
Sie bei einer Panne oder einem verloren gegangenen Vorgang nicht darauf, dass
nur der Teil bekannt wird, den Sie gerade beichten. Nach einem Fehler wird
immer weitergeforscht, bis alles ans Licht kommt. Gestehen Sie daher besser
rechtzeitig das ein, was noch nicht aufgedeckt wurde. Damit machen Sie bei
Ihrem Kunden zusätzliche Punkte.
Mit einem
rechtzeitigen Bekenntnis beugen Sie späterer, vermutlich härter ausfallender
Kritik vor. Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Kunden nicht mit leeren Versprechungen
oder einem für ihn wertlosen Ersatz abspeisen. Fragen Sie ihn, ob er mit Ihrem
Angebot beziehungsweise Ihrem Lösungsvorschlag einverstanden ist.
Von 100
unzufriedenen Kunden, auch das ist ein altes Marketing-Gesetz, bleiben 90
einfach weg. Diejenigen aber, denen geholfen wurde – obwohl sie im Stillen
schon gar nicht mehr damit gerechnet hatten – erzählen Freunden und Bekannten von
dieser schönen Überraschung. Und sie selbst kommen auch wieder!
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Anderen entgegenzukommen, ihre unausgesprochenen Erwartungen zu erahnen und auch in schwierigen Situationen lächelnd souverän bleiben: Diese Dinge kosten nichts. Sie sind nirgendwo zu kaufen.
Aber Sie gewinnen Ihr Gegenüber und Ihre Umgebung mit diesen einfachen, kleinen Gesten im Handumdrehen für sich. Sammeln Sympathiepunkte, bevor Sie noch Ihr wichtiges Anliegen vorgetragen haben. Erreichen Ihre Ziele, ohne darum kämpfen zu müssen. Einfach, weil Sie es verstehen, anderen das Leben ein bisschen angenehmer zu machen. Und deshalb gibt es absolut keinen Grund, diese Basis aller guten Umgangsformen zu ignorieren – außer: Sie wissen nicht, wie Sie das anstellen sollen ...
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Fall 6: Besserwisserischer Kollege
„Der
Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, beim Wessi ist es andersrum": Diese
ostdeutsche Volksweisheit stammt aus der Zeit nach der Wende. Anfang der
neunziger Jahre wollten alle möglichen und unmöglichen Westdeutschen ihren
Landsleuten im Beitrittsgebiet erklären, wie in der freien Wirtschaft der Hase
läuft. Sicher kennen Sie solche Zeitgenossen auch aus Ihrem Kollegenkreis.
Hartnäckig bleiben oder nachgeben?
Sollen Sie einem
Besserwisser gegenüber auf Ihrem Standpunkt beharren – oder sollen Sie
nachgeben? Das eine dient der Bequemlichkeit, das andere der Wahrung des
eigenen Ansehens. Vielleicht lassen sich beide Methoden aber auch miteinander
kombinieren.
Lassen Sie sich von
einem Besserwisser nicht ständig kritisieren! Sie müssen nicht auf jeden seiner
Einwände eingehen. Die Redaktion des großen Knigge verweist auf einen Weg, der Ihre
Souveränität wahrt und gleichzeitig weiteren Einwänden vorbeugt: die
Gegenfrage!
Angenommen, eine von
Ihnen vorgeschlagene Lösung torpediert der Besserwisser mit einem schneidigen „Experten
sind da aber ganz anderer Meinung!“ Sie fragen – ganz harmlos
tuend – zurück: „Welche Argumente werden denn von den Experten
vorgebracht?“ Anschließend setzen Sie noch einen drauf: „Vor
allem interessiert mich Ihre eigene Meinung dazu.“ So
schmeicheln Sie dem Ego des Besserwissers und machen ihn gleichzeitig
kooperativ. Er fühlt sich ernst genommen und ist eher bereit, auf Ihre Linie
einzuschwenken.
Handelt es sich nur um eine Luftnummer?
Nicht immer weiß ein
Besserwisser wirklich alles besser. Oft trägt das Wissen, das er gern auch
ungefragt zur Schau stellt, nicht zur Lösung des Problems bei. Auch hier hilft
es Ihnen, sich ihn zum Verbündeten zu machen. Holen Sie seine Meinung ein.
Lassen Sie ihn ruhig in dem Glauben, ein toller Hecht zu sein. Ihre übrigen
Kollegen werden bald merken, dass die Hechtrolle sehr subjektiv ausgefüllt ist.
Und alle werden Sie
bewundern, wie toll Sie mit so einem schwierigen Charakter umgehen können! Gehen
Sie in jedem Fall behutsam und für das Ego des Besserwissers schonend vor!
Helfen Sie ihm bei fachlichen Aussetzern diskret aus der Patsche. Führen Sie
einen Besserwisser nach Möglichkeit nicht öffentlich vor. Eine solche
Ehrverletzung bestärkt ihn in seiner besserwisserischen Position umso mehr.
Sogenannte Experten
„Wenn
wieder einmal ein sogenannter Experte eine Prognose vorlegt, wie die Welt in
zehn Jahren aussehen wird, denke ich immer an einen Spruch von Wilhelm Busch:
‚Ach dass der Mensch so häufig irrt und niemals weiß, was morgen wird.‘“ Wendelin
Wiedeking, Porsche-Chef
Verbünden Sie sich mit dem Besserwisser!
Ist der Besserwisser
tatsächlich ein ausgewiesener Experte, tun Sie gut daran, sich mit ihm zu
verbünden. Bestätigen Sie die Richtigkeit seiner Aussagen, und nutzen Sie dann
seine Worte für Ihre Argumentation.
Ein Beispiel aus dem großen Knigge: „Sie haben recht, in der Praxis wird sich dieser Lösungsvorschlag
nicht ohne Schwierigkeiten umsetzen lassen.“ Nachdem
Sie Ihr Gegenüber für den Köder interessiert haben, lassen Sie ihn diesen
komplett schlucken. Bieten Sie dem Besserwisser an: „Bitte erläutern Sie doch den übrigen Teilnehmern, welche
Probleme das konkret sind. Sie haben auf diesem Gebiet ja so viel Erfahrung und
Expertenwissen wie niemand sonst in dieser Runde.“
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Fall 7: Unerfahrener Chef
Sich von Vorurteilen
gegenüber Angehörigen einer anderen Generation zu verabschieden ist spätestens
dann angebracht, wenn Sie einen jüngeren Chef vor die Nase gesetzt bekommen.
Bedenken Sie, dass Ihr Boss erst vor Kurzem an die neue Stelle mit noch unvertrauten
Aufgaben gekommen ist. Gehen Sie freundlich und offen auf ihn zu, und
unterstützen Sie ihn in der kritischen Einarbeitungsphase.
So bilden Sie rasch ein gutes Team!
Wollen Sie mit Ihrem
jüngeren Chef möglichst bald ein funktionierendes Gespann bilden, befolgen Sie
diese Ratschläge:
- Respektieren Sie Ihren Chef: Die Leistung zählt,
nicht das Alter!
- Seien Sie bereit, auch von einem Jüngeren Hilfe
anzunehmen.
- Helfen Sie Ihrem Chef, aber überschütten Sie ihn
nicht mit Ratschlägen.
- Widersetzen Sie sich nicht, wenn Ihr Chef Ihnen
eine Aufgabe überträgt. Signalisieren Sie ihm, dass Sie beide im Team am besten
vorankommen.
- Schieben Sie es nicht auf Ihr Alter, wenn Sie sich
überlastet fühlen. Seien Sie Neuerungen gegenüber aufgeschlossen.
- Präsentieren Sie Ihr Expertenwissen und Ihre
Leistungen. Gerade ein junger Chef sollte Ihre Erfahrung zu schätzen wissen und
spüren, wie wertvoll Sie für ihn sind.
Wo Leistung mehr zählt als Erfahrung
In der Arbeitswelt
zählt Leistung mehr als Erfahrung. Alter und Wissen schließen sich nicht aus.
Fragen Sie, wenn Sie Hilfe brauchen, und seien Sie
bereit, auch von einem Jüngeren zu lernen. Erteilen Sie Ihren Rat ohne
Oberlehrermiene. Denken Sie immer daran, dass Ihr Chef – wie Sie ja auch –
stets versucht, seine Arbeit so gut wie möglich zu erledigen. An andere Abläufe
und Inhalte muss er sich noch gewöhnen: Stehen Sie daher gegenüber Dritten
stets loyal und professionell zu ihm.
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Fall 8: Redseliger Kunde
Der Mensch
hat zwei Ohren und eine Zunge – in diesem Verhältnis sollten wir sie auch
benutzen. Doch nicht alle Menschen befolgen den Wink
der Evolution bzw. der Schöpfung.
Für Sie
auf der unfreiwillig empfangenden Seite stellt sich die Frage: Wie gehe ich mit
den Redseligen unter meinen Kunden um, die es umgekehrt handhaben?
Lenken Sie das Gespräch!
Wenn ein
Kunde Sie am Telefon nicht zu Wort kommen lässt und immer weiter drauflosplappert,
müssen Sie versuchen, das Gespräch zu lenken:
- Lassen Sie Ihr Gegenüber erst einmal
reden. Geben Sie auf keinen Fall zustimmende Laute von sich! Dies würde nur als
Bestätigung gewertet.
- Tarnen Sie Ihren Gesprächseinstieg als
Verständnisfrage, indem Sie eine wichtige Kernaussage wiederholen: „Verstehe ich Sie richtig? Es geht also um …“
- Ködern Sie den Anrufer mit der
schnellen Lösung seines Problems: „Um Ihnen rasch
helfen zu können …“
- Stellen Sie ausschließlich Fragen, die
Ihr Gesprächsteilnehmer mit einem Ja oder einem Nein beantworten kann.
Findet Ihr Gegenüber immer noch kein Ende?
Kommen Sie
partout nicht zu Wort, dürfen Sie darauf hinweisen, dass Ihre Zeit knapp ist: „Ich würde mich sehr gern noch ein wenig mit Ihnen
unterhalten, aber … mein Chef erwartet mich seit einer Viertelstunde“, oder „… ich bekomme gerade Besuch“ oder auch „… ein weiterer Gesprächspartner wartet
schon auf meinen Rückruf."
Um das
Gespräch dem ersehnten baldigen Ende zuzuführen, stellen Sie eine Belohnung in
Aussicht. Zum Beispiel: „Herr Wasserfall, sobald wir das
Gespräch beendet haben, schicke ich die Unterlagen sofort an Sie raus.“ Jetzt haben Sie Ihrem Anrufer einen guten Grund gegeben, endlich
aufzulegen!
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Fall 9: Eigenbrötlerischer Kollege
„Das ganze Glück der Menschen besteht darin, bei anderen Achtung
zu genießen": Was der französische Mathematiker und
Philosoph Blaise Pascal bereits im 17. Jahrhundert forderte, ist für manche Ihrer Kollegen bis
heute nicht in Erfüllung gegangen. Doch auch Schüchterne, Schlechtmacher und
scheinbar Desinteressierte lassen sich in die Gemeinschaft integrieren.
Locken Sie Schüchterne aus der Reserve
Schüchterne
und Schweiger sind häufig fachlich versiert. Sie haben aber Angst, sich anderen
aufzudrängen, ihre Mitmenschen zu langweilen und sich selbst zu blamieren.
Versuchen Sie, zurückhaltende Charaktere langsam
aus ihrer Unsicherheit herauszuholen:
- Ermuntern Sie Ihren schüchternen
Kollegen von Zeit zu Zeit mit einem Lächeln. Geben Sie ihm das Gefühl, dass er
auf derselben Stufe steht wie alle übrigen in Ihrem Team.
- In Meetings locken Sie ihn am besten
aus der Reserve, wenn Sie mit einfachen, geschlossenen Fragen beginnen. Etwa: „Seit wann arbeiten Sie an diesem Projekt?“ Warten Sie geduldig auf die Antwort! Nachdem das Eis etwas
aufgetaut ist, gehen Sie zu offenen Fragen über: „Wie schätzen Sie als Experte den Zeitbedarf ein?“ Andernfalls wird Ihr Gesprächspartner zu einsilbig!
- Unterstützen Sie Ihr Gegenüber mit
einer positiven Rückmeldung wie „Vielen Dank für
Ihre exakte Schilderung“ oder „Ihr
Vorschlag hört sich gut an“.
- Überfahren Sie einen schüchternen
Menschen nicht. Gönnen Sie ihm auch mal eine Pause. Er fühlt sich dann von
Ihnen akzeptiert und baut seine Hemmungen schrittweise ab.
Lassen Sie Schlechtmacher etwas gut finden
Das Leben
ist schlecht, und alle sind ungerecht und gemein zum Pessimisten. Und Sie?
Geben Sie ihm nicht noch zusätzlich Nahrung! Der große Knigge zeigt Ihnen wie Sie wieder
etwas Freude in seinen beruflichen Alltag bringen:
- Nehmen Sie Schlechtmacher
grundsätzlich ernst, indem Sie sich mit ihnen auseinandersetzen. Sie sollten
die pessimistische Sichtweise nicht bestärken, doch grundsätzlich erst einmal
anerkennen.
- Stellen Sie der pessimistischen
Denkweise positive oder neutrale Gedanken zur Seite. So geben Sie diesen Leuten
die Chance, zu erkennen, dass sich mancher Einsatz lohnt
- Loben Sie die Leistungen des
Schlechtmachers, und stärken Sie so sein Selbstvertrauen.
- Gehen Sie mit gutem Beispiel voran,
statt den „pädagogischen Zeigefinger“ zu heben. So setzen Sie vielleicht einen
Umorientierungsprozess in Gang.
Wecken Sie scheinbar Desinteressierte
Desinteressierte
geben sich gern gelangweilt. Ihre Lieblingsbeschäftigung ist offenbar der Blick
auf die Uhr, und sie scheinen nur einen Wunsch zu haben: dass diese während der
Bürozeiten schneller laufen möge.
Wie gehen Sie auf solche Menschen zu?
- Fragen Sie einen solchen Kollegen doch
mal nach seiner Arbeit. Schweigt er sich zu diesem Thema aus, haken Sie nach
und fragen Sie nach sonstigen Interessen. Irgendetwas muss er ja mögen!
- Selbst Desinteressierte haben
berufliche Erfahrungen gemacht. Bitten Sie den Kollegen doch mal um einen
Bericht aus der Praxis. Vielleicht kommen Sie auf diese Weise hinter sein
Geheimnis!
- Fühlen Sie sich nicht für die
Motivation des Desinteressierten verantwortlich. Sie müssen nicht den
Entertainer spielen.
- Wenn das demonstrative Desinteresse
eines Einzelnen negative Auswirkungen auf die Stimmung des gesamten Teams hat,
sollten Sie ihn zur Rede stellen und die Ursachen ergründen. Ist er vielleicht
unter- oder überfordert?
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Ihr Auftreten entscheidet darüber, ob Ihr Unternehmen wirklich Erfolg hat!
Natürlich können Sie sich hinter Ihrem Schreibtisch verschanzen. Und andere die Akquise erledigen lassen. Doch kein Anbahnungsgespräch wird so wirksam sein wie das, das Sie – souverän und stilvoll – selbst führen. Wie Sie dabei freundlich, zugewandt und selbstsicher „rüberkommen“, erfahren Sie im großen Knigge.
Und noch viel mehr:
- wie Sie sich herzlich bedanken (und damit die Kundenbindung erhöhen)
- wie Sie Angriffe und Unhöflichkeiten souverän abwehren (und damit Geschäftspartner, Mitarbeiter und Kunden beeindrucken)
- wie Sie auch in Ausnahmesituationen immer eine gute Figur machen (und damit allen beweisen, dass Sie eine echte Führungspersönlichkeit sind!)
Probieren Sie es einmal völlig kostenlos aus – lassen Sie sich ein Probeexemplar nach Hause (oder ins Büro) schicken! |
4 Sofort-Tipps aus dem großen Knigge für das Gespräch mit
schwierigen Typen
Zum Schluss möchte ich Ihnen einige Kniffe
verraten, mit denen Sie in Begegnungen generell und speziell in Gesprächen mit
schwierigen Zeitgenossen punkten:
- Nutzen
Sie die Magie der Namen! Bringen Sie möglichst rasch in Erfahrung, wie Ihr
Gesprächspartner heißt. Übertreiben Sie es nicht, doch nennen Sie ihn ruhig hin
und wieder bei seinem Namen: Das ist das Lieblingswort Ihres Gegenübers!
- Halten
Sie Blickkontakt: Falls Sie es anstrengend finden, in einem
Gespräch die richtige Balance zwischen Blickkontakt und Anstarren zu halten,
hilft dieser Trick: Schauen Sie Ihrem Gegenüber statt auf die Nasenwurzel aufs
Kinn! Der andere wird den Blickkontakt ganz von allein unterbrechen: Er nimmt
an, dort sei etwas, was da nicht hingehört. Das mag lustig klingen, ist aber
sehr wirksam. Anschließend halten Sie den Blickkontakt wieder eine Zeit lang
aus.
- Beim Gespräch mit mehr als einer Person müssen Sie
darauf achten, niemanden auszuschließen. Schauen Sie alle Gesprächspartner regelmäßig an. Auch wenn Sie jemandem direkt
antworten, sollte Ihr Blick vom Fragesteller zu den übrigen Beteiligten
wandern.
- Vermeiden
Sie Wörter, durch die Sie eher inkompetent wirken. Die
verwässern Ihre Aussagen und hindern andere daran, Sie ernst zu nehmen.
Negativbeispiele: irgendwie, eigentlich,
klasse, komisch, megagut, super, superschön, toll, total, echt.
Aussagestärkere Alternativen: beeindruckend, bemerkenswert, exzellent, gut, merkwürdig, schlecht, sehr
gut, überzeugend, originell.
Für diesen Auftritt wurden Bilder des Fotografen vision images aus der Bild-Datenbank Fotolia verwendet.
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Karrierefaktor gute Umgangsformen und stilsicheres Auftreten – wie sieht es da bei Ihnen aus?
Dass Sie mit Feingefühl und souveränem Auftreten Sympathiepunkte sammeln, wissen Sie natürlich. Aber – wüssten Sie auch,
- ob Sie grüßen sollten, wenn Sie Ihre Chefin/Ihren Chef auf der Toilette treffen?
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- wie Sie stilvoll reagieren, wenn Ihnen im Meeting ein peinlicher Versprecher unterläuft?
- bei welchen Veranstaltungen von Ihnen pünktliches Erscheinen erwartet wird – und wann es stilvoller ist, lieber ein wenig zu spät zu kommen?
Wenn Sie diese Etikette-Fallen kennen, haben Sie vielen Kollegen etwas voraus: Man wird Sie nicht nur für sympathisch, sondern für KARRIERE-TAUGLICH halten ... und Sie haben Job-Chancen, die anderen für immer verschlossen bleiben. Einfach nur, weil Sie sich sicher in Gesellschaft und Job bewegen.
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