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Als Gast eine pannenfreie und stilvolle Weihnachtsfeier erleben

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Weihnachtsfeier - Gast - Weihnachtsbaum aus Besteck Alle Jahre wieder ... werden Sie als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer zur betrieblichen Weihnachtsfeier eingeladen. Lesen Sie in diesem Beitrag aus dem großen Knigge, was Sie als Gast beachten sollten und wie Sie - auch beim Weihnachtsfest – die richtige Mischung aus Distanziertheit und Vertraulichkeit finden.

Am Ende des Beitrags finden Sie 7 aktuelle Tipps des „Deutschen Knigge-Rats“ für eine entspannte Feier.



1. Das richtige Outfit: Feierlich, doch nicht zu auffällig

Ist die Feier am Jahresende in Ihrem Betrieb lediglich ein „Betriebsausflug im Dezember“? Trotz aller liberalen Strömungen in unserer offenen Gesellschaft wird die Weihnachtsfeier oft immer noch als das geachtet und respektiert, was sie traditionell ist: eine christliche Gedenkfeier, fröhlich, aber auch besinnlich.

Ob auf den religiösen Bezug des Festes Wert gelegt wird oder nicht: Allzu legere oder freizügige Kleidung wie Spaghettiträger-Tops oder Sweatshirts sind deplatziert. Dies sind zwar Extrembeispiele, aber die Denkrichtung wird deutlich. Wählen Sie Ihre Kleidung dem Anlass angemessen, festlich und förmlich.

 Raus aus der Firma – ab zur „Feier“

Schließt sich die Feier nahtlos an den Arbeitstag an?

Dann haben Sie keine Möglichkeit, sich vorher umzuziehen, und werden bürotaugliche Kleidung wählen: Als Dame vielleicht einen Rock oder eine Hose in eher zurückhaltenden Farben und Schnitten, dazu eine passende Bluse und geschlossene Schuhe. Als Herr wählen Sie je nach Branche, Position und Vorlieben eine dezente Kombination oder den Anzug. Die Krawatte gehört nicht immer zwangsläufig dazu.

 Ist die Krawatte ein Muss?

In Betrieben, in denen überwiegend technisch, handwerklich oder künstlerisch gearbeitet wird, sind Schlipse übers Jahr so selten anzutreffen wie etwa Smokings auf dem Bau. Es wäre unrealistisch, zur Weihnachtsfeier plötzlich die Krawatte einzuführen. Selbst im feinen Pullover würden die Beschäftigten dort der Feier wohl noch Genüge tun.

 Rustikaler Anlass = rustikales Outfit

Abwandlungen im Outfit muss es selbstverständlich auch dann geben, wenn die Organisatoren der Weihnachtsfeier einen außergewöhnlichen Veranstaltungsort auswählen. Rustikaler und zünftiger als üblich wird das Outfit ausfallen, wenn Weihnachtsfeiern mit Schneewanderungen, Schlittschuhlaufen oder Fischerbootfahrten verbunden werden; eleganter und feierlicher, wenn zu Weihnachtskonzerten, zu Weihnachtsoratorien in Kirchen, zum weihnachtlichen Opernbesuch, zu Tanzveranstaltungen oder feierlichen Weihnachtsdiners eingeladen wird.

Der große Knigge-Überblick: Das richtige Outfit zur Weihnachtsfeier

1. Weihnachtsfeier mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag in den Räumlichkeiten des Betriebes
  • Sie: Rock oder Hose mit passender Bluse, dezent in Farben und Schnitt; passende Schuhe.

  • Er: Kombination oder Anzug mit passendem Oberhemd und Krawatte; in vorwiegend technisch, handwerklich oder künstlerisch tätigen Betrieben reichen statt des Sakkos und der Krawatte oft auch Pullover, Pullunder oder Weste.
2. Advents-Tee am Nachmittag oder Abendessen mit anschließender Tanzveranstaltung
  • Sie: Kleid oder Rock mit passender Bluse und Jacke oder Hosenanzug.

  • Er: Kombination (nachmittags) oder Anzug (abends) mit passendem Oberhemd (abends: weiß oder hellblau) und Krawatte.
3. Weihnachtskonzert, Opern- oder Theaterbesuch am Abend
  • Sie: Kleid (knielang) oder Rock mit Bluse und Jacke oder Hosenanzug; dezent in Farben und Schnitt; keine offenen Schuhe.

  • Er: Kombination oder Anzug mit passendem Oberhemd und Krawatte, dezent in Farben und Schnitt; schwarze Schuhe.
4. Festliches Weihnachtsessen am Abend in einem Restaurant
  • Sie: Kostüm oder Kleid oder Rock mit passender Jacke, dezent in Farben und Schnitt.

  • Er: dunkler Anzug mit weißem oder hellblauem Oberhemd und passender Krawatte; schwarze Schuhe.
5. Weihnachtliche Wanderungen oder andere Ausflüge in die Natur
  • Sie: rustikales Outfit, angepasst an die Anforderungen von Umgebung und Wetter; empfehlenswert: Bluse zum Wechseln für Restaurantbesuch.

  • Er: rustikales Outfit, angepasst an die Anforderungen von Umgebung und Wetter; empfehlenswert, Oberhemd zum Wechseln für Restaurantbesuch.


2. Zeigen Sie sich offen: Knüpfen Sie neue Kontakte

Denken Sie an die letzten Weihnachtsfeiern, die Sie erlebt haben: Gewiss ist auch Ihnen die Klüngelbildung der Gäste aufgefallen. Wenn nicht schon weit vorher verabredet, schwören „Meinungsführer“ kurz vor Veranstaltungsbeginn die ihnen vertrauten Kolleginnen und Kollegen auf einen gemeinsamen Tisch oder Sitzbereich ein – meist Personen, die auch im Arbeitsalltag immer zusammenhocken.

Schließlich kennt man sich und fühlt sich im vertrauten Kreis sicherer. Die „Klüngelsüchtigen“ sind in allen Bereichen anzutreffen, von der Chefetage bis zu den jungen Auszubildenden. Kaum jemand scheint so ganz immun dagegen zu sein.

 Bleiben Sie neugierig

Geben Sie sich einen Ruck, und wehren Sie sich gegen diese Klüngelbildung. Nutzen Sie die Chance, mit Kolleginnen und Kollegen zu sprechen, denen Sie im Alltag nicht so oft begegnen.

Zum einen profitieren Sie selbst davon, denn es ist angenehm, in jeder Abteilung Bekannte und/oder Freunde zu haben. Zum anderen wird auch der Chef es gewiss gern sehen, dass seine Mitarbeiter nicht "abteilungsweise" denken, sondern die Firma als eine zusammengehörende Einheit begreifen.

 Dürfen Sie den Platz wechseln?

Wird Ihnen ein Sitzplatz zugewiesen, sollten Sie ihn bis zum letzten Gang behalten. Es spricht jedoch nichts dagegen, sich nach dem Nachtisch zu entschuldigen, um auch noch mit anderen Kolleginnen und Kollegen zu sprechen. Als Vorgesetzte(r) sollten Sie mit gutem Beispiel vorangehen und sich im Laufe des Abends mit möglichst vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterhalten.


 
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Nicht nur Bewerbern passiert es:

Sie werden in ein schickes Restaurant eingeladen – und dort blamieren sich viele bereits, bevor auch nur der erste Gang serviert wurde!

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3. Worüber sollten Sie sprechen?

Manche Menschen reden sich um Kopf und Kragen. Dies gilt auch für Small Talk und Gespräche bei Weihnachtsfeiern. Dabei ist die Situation verführerisch: Man sitzt gemütlich beisammen, Vorgesetzte wie Mitarbeiter, Kerzen brennen und Leckereien stehen bereit ...

 Was ich Ihnen immer schon einmal sagen wollte ...

Leider halten einige Mitarbeiter die Weihnachtsfeier für eine hervorragende Gelegenheit, um mit dem Chef einmal „ein ernstes Wort zu reden“, ihn auf ihre Leistungen hinzuweisen oder aufgestaute Aggressionen loszuwerden. Als rücksichtsvoller Mitarbeiter wissen Sie, dass solche Hinweise auf der Weihnachtsfeier nichts verloren haben. Auch der Chef hat das Recht auf eine angenehme, entspannte Feier.

Als Führungskraft dürfen Sie Ihre Grenzen verteidigen:

„Wenn Ihnen das Thema am Herzen liegt, sollten wir einen Termin ausmachen, um darüber zu sprechen. Jetzt ist der Zeitpunkt ungünstig.“

 Keine Reiz- und Streitthemen

Zeigen Sie sich dankbar: Auch wenn die Firma spart und die Feier schlichter ausfällt als die Jahre zuvor, sollten Sie sich nicht beschweren. Wer über das einfache Essen, die unzureichenden Getränke oder den schlechten Service meckert, wirkt schnell arrogant und verwöhnt und stellt sich selbst kein gutes Zeugnis aus.

Das große Knigge-Fazit: Auf einen Blick: So sind (Tisch-)Gespräche ein Vergnügen

1. Keine Vertraulichkeiten

Verzichten Sie auf Vertraulichkeiten, Tratsch und Geflüster: Beziehen Sie alle ins offene Gespräch mit ein.
2. Rücksicht auf die Sitznachbarn

Achten Sie auf Ihre Körpersprache: Wenn Sie Ihrem Sitznachbarn den Rücken zuwenden, ist dieser ausgeschlossen. Wer zum Beispiel am Tischende sitzt, ist auf das Wohlwollen seiner Sitznachbarn angewiesen.
3. Keine brisanten Gesprächsthemen

Meiden Sie Reiz- und Streitthemen: Über das gekürzte Weihnachtsgeld, die schlechte wirtschaftliche Lage, die Spekulationen über Entlassungen oder über Religions- oder Rassenfragen sollten Sie ein anderes Mal diskutieren.
4. Gemeinsame Erfolge

Sprechen Sie lieber über die gemeinsamen Erfolge: Über die Aufgaben, die Sie gemeinsam im Laufe des Jahres gemeistert haben, und über ins Ziel gebrachte Projekte.
5. Weder zu kumpelhaft noch zu leger

Wahren Sie Distanz, insbesondere als Vorgesetzter, schließlich sind Sie eine Respektperson und ein Vorbild. Niemand erwartet, dass Sie sich auf einmal übermäßig leger und kumpelhaft geben.
6. Aufmerksam und interessiert

Es kommt auf Ihre Einstellung an: Wenn Sie erwarten, dass Sie sich langweilen werden, wird es für Sie höchst wahrscheinlich auch eine ermüdende Veranstaltung. Alle haben stattdessen mehr von der Weihnachtsfeier, wenn Sie Ihren Tischpartnern ein aufmerksamer und interessierter Gesprächspartner sind.


 Vorbereitung macht sicher

Bereiten Sie sich soweit möglich mit ein paar Themen darauf vor. Denn nicht selten sitzen Sie je nach Veranstaltungsform drei bis vier Stunden neben den gleichen Tischnachbarn. Schauen Sie vorher regelmäßig in die Zeitung, und lesen Sie nicht nur den Politik-, Wirtschafts- und Sportteil, sondern auch den Feuilleton- und Wissenschaftsteil.

Gut informiert sind Sie in der Lage, sich zu den meisten Themen eine eigene Meinung zu bilden oder zumindest intelligente Fragen zu stellen. Nutzen Sie aber auch die Themen, die im Moment fast alle bewegen: die Adventszeit, die Vorbereitung des privaten Weihnachtsfestes, Organisations-Tipps, gute Geschenkverstecke oder Geschenkideen.

 Gesprächsthemen bei Weihnachtsfeiern

Zu empfehlen
  • Aktuelles (Advent, Weihnachten)
  • Hobbys
  • alltägliche Begebenheiten mit fröhlichem Hintergrund
  • humorvolle Anekdoten aus dem abgelaufenen
  • Geschäftsjahr
  • Literatur
  • Kunst
  • Filme, TV-, Hörfunksendungen
  • Theater-, Konzerterlebnisse
  • Urlaub, Reisen
Zu vermeiden
  • Streit- und Reizthemen
  • religiöse Kontroversen
  • kontroverse politische Diskussionen
  • Krankheiten
  • Rassenfragen
  • Vorträge zur Geschäftspolitik des Betriebes oder der Behörde


Tabuthemen
     
  • Gerüchte streuen oder anheizen
  • über nicht anwesende Kolleginnen oder Kollegen lästern
  • Gehaltserhöhungen
  • Profilierungsversuche
  • schlechte Bewirtung
  • überzogene Kritik/Komplimente an die Adresse von Anwesenden
     

 
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4. Ein Gläschen in Ehren – darf man verwehren

Selbstverständlich müssen Sie keinen Alkohol trinken, das sollten heutzutage alle akzeptieren. Wenn zugeprostet wird, dürfen Sie stattdessen Ihr Wasser- oder Saftglas erheben. Falls Sie nicht komplett verzichten wollen, wissen Sie als „Der große Knigge“-Leser, wie wichtig es ist, Leicht- und Hochprozentiges wohl zu dosieren.

Beachten Sie:
Die Folgen von zu viel Wein, Sekt oder Bier können Sie auf fast jeder Weihnachtsfeier beobachten. Alkohol entspannt und lockert leider oft auch die Zunge. Wer zu viel trinkt, riskiert peinliche Auftritte: akrobatische Tanzeinlagen, verbale Ausfälle, ungebremste Redseligkeit, unkontrollierte Annäherungsversuche.


 Wie weisen Sie Angetrunkene in die Schranken?

Wie können Sie sich verhalten, wenn Sie zum Beispiel von einem angetrunkenen Kollegen genervt oder belästigt werden?

Weisen Sie den „Verbalhelden“ klar in seine Grenzen:
  • „Das ist Ihre Meinung.“
  • „Ich will noch mit anderen Kolleginnen sprechen. Bis dann!“
  • „Darüber sollten wir uns ein anderes Mal unterhalten.“
Lassen Sie sich – insbesondere mit aggressiven Betrunkenen – möglichst nicht auf Diskussionen ein, sondern sprechen Sie klare, leicht verständliche, kurze Anweisungen aus. Wenn jemand gar nicht mehr im Besitz seiner körperlichen und geistigen Kräfte ist, können Sie ihm ggf. einen Dienst erweisen und ihm ein Taxi rufen lassen.

 Am Tag danach

Einen einmaligen Ausfall sollten Sie nicht weitertratschen, sondern wohlwollend übersehen. Entschuldigt sich der Kollege am nächsten Arbeitstag? Nehmen Sie die Entschuldigung an. Weiß er womöglich nicht mehr, dass er Sie genervt und sich selbst blamiert hat? Weisen Sie ihn nicht darauf hin, sondern vergessen Sie den Vorfall im Sinne aller Beteiligten.

 Duzen unter Alkoholeinfluss: „Ich bin der Gustav“

Generell gilt: Seien Sie am Tag nach der Feier lieber zu förmlich als zu leger. Wissen Sie nicht, ob das - in Bierlaune ausgesprochene – Duzangebot Ihres Chefs ernst gemeint war? Warten Sie ab, wie er Sie anspricht. Bleibt er beim Sie, sollten Sie das auch tun.

Der große Knigge-Übersicht: So behalten Sie einen klaren Kopf

  • Greifen Sie bei betrieblichen Weihnachtsfeiern nur sehr verhalten und gut kalkuliert auf das Alkoholangebot zurück. Steigen Sie auf Mineralwasser um, bevor Sie Ihr Limit erreicht haben.

  • Vermeiden Sie den abwechselnden Konsum verschiedener Sorten von Alkohol. Sie können die Wirkung oft kaum abschätzen. Was Ihnen zunächst gut mundet, kann sich schon bald darauf zu einem unerwarteten „Killer“ entwickeln.

Lassen Sie es sich auf Kosten der Firma nicht „zu gut“ gehen.
Gier ist keine Eigenschaft, die man Ihnen zuschreiben sollte.


  • Trinken Sie zwischendurch Mineralwasser oder etwas Antialkoholisches. Zum einen ist das gut für den Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt Ihres Körpers, zum anderen hat die Leber so Zeit, den Alkohol wieder abzubauen.

  • Lassen Sie sich nicht zum Trinken nötigen und nötigen Sie andere ebenfalls nicht.

  • Wer es sich auf Kosten der Firma „zu gut“ gehen lässt, macht keinen guten Eindruck.

  • Verlassen Sie die Weihnachtsfeier besser, sobald Sie merken, dass Sie einen über den Durst getrunken haben. Ihr Alkoholkonsum beeinflusst Ihr Verhalten nachteilig.

  • Eine Weihnachtsfeier ohne Reue: Sie genießen sie unbeschwert mit jenem Quäntchen Alkohol, das Sie jederzeit verhaltenskontrolliert und nach Bedarf auch fahrtüchtig im Sinne der StVO belässt.


5. Gute Tischmanieren – guter Charakter?

Wie Sie sich am Tisch verhalten, sagt viel über Sie aus. Das 1 × 1 der Tischmanieren sollten Sie nicht nur kennen, sondern bei der Weihnachtsfeier auch beherzigen.

 Die wichtigsten Tischgebote – nicht nur – für Weihnachtsfeiern
  • Trinken Sie nicht, bevor Ihr Chef/die Geschäftsführerin/ der Gastgeber die Feier eröffnet hat. Einzige Ausnahme: Weder eine offizielle Eröffnungsrede noch ein Begrüßungstoast ist vorgesehen. (Sie sollten weder gierig noch ungeduldig wirken.)

  • Beginnen Sie nicht mit dem Essen, bevor alle an Ihrem Tisch ihren Teller haben bzw. bevor der Gastgeber mit dem Essen beginnt. (Es geht darum, gemeinsam zu essen – nicht allein.)

  • Reichen Sie zuerst Ihren Tischnachbarn das Brot, bevor Sie sich selbst etwas davon nehmen. Wer nur sich selbst bedient, wirkt egoistisch. Das Gleiche gilt für Gewürze, Getränke etc.

  • Würzen Sie erst nach, wenn Sie probiert haben und Ihnen die Speise zu fad vorkommt. Wer ohne zu probieren nachwürzt, beleidigt die Küche.

  • Rauchen Sie – wenn überhaupt – erst nach dem Essen, am besten nicht am Tisch, sondern im speziellen Raucherbereich.

  • Entschuldigen Sie sich, wenn Sie den Raum kurz verlassen und Ihre Tischnachbarn sich selbst überlassen müssen. Stören Sie möglichst nicht während des Essens, sondern zwischen zwei Gängen.

  • Zahnstocher gebrauchen Sie unter Ausschluss der Öffentlichkeit, Schmink-Korrekturen werden ebenfalls nicht an der gedeckten Tafel ausgeführt.

  • Wissen Sie, was es zu essen gibt? Zum Glück sind die typischen Weihnachtsgerichte einfach zu essen: Die Gans essen Sie mit Messer und Gabel, lediglich Wachteln sind Fingergerichte. Falls Sie unsicher sind: Schauen Sie im Zweifelsfall noch einmal nach, wie Sie einen ganzen Fisch filetieren. Wie man was isst, lesen Sie im Beitrag „Tischsitten“ in Ihrem großen Knigge-Grundwerk.


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Treten Sie immer so auf, wie Sie es sich wünschen?

Treten Sie immer so auf, wie Sie es sich wünschen?

  • Was sagen Sie, wenn Ihnen jemand das „Du“ anbietet, Sie dieses Angebot aber nicht annehmen möchten?
  • Wie entschuldigen Sie sich, wenn Sie vor lauter Terminen das Mittagessen mit einem wichtigen Geschäftspartner vergessen haben?
  • Wie bringen Sie einem Mitarbeiter bei, dass er einen unangenehmen Körpergeruch aussendet?
  • Wie wimmeln Sie lästige Anrufe wirkungsvoll ab?
  • Wie sagen Sie „Nein“, ohne dass Sie riskieren, sich unbeliebt zu machen?
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Die neuesten Empfehlungen des „Deutschen Knigge-Rats“

Die 7 goldenen Regeln für eine schöne und entspannte Weihnachtsfeier

1. Teilnehmen

Nehmen Sie an der Weihnachtsfeier teil. Fernbleiben wird als Desinteresse und Arroganz ausgelegt – es sei denn, Sie haben wichtige Gründe für eine Absage.

2. Sich dankbar zeigen

Stimmen Sie sich ein: Auch wenn nicht alles perfekt ist, fallen Ihnen bestimmt einige Gründe ein, warum Sie Ihrem Arbeitgeber dankbar sein können. Verzichten Sie auf Nörgelei und Beschwerden, auch falls das Weihnachtsfest (zum Beispiel aus Kostengründen) nicht so opulent ausfallen sollte wie in den Jahren zuvor.

3. Angemessene Kleidung wählen

Würdigen Sie den feierlichen Anlass, indem Sie sich angemessen und Ihrer beruflichen Position entsprechend kleiden: dezent und gepflegt statt aufreizend, schrill oder bunt.

4. Neue Kontakte knüpfen

Nutzen Sie die Weihnachtsfeier, um neue Kontakte zu knüpfen und auch mit Kolleginnen und Kollegen zu sprechen, die Sie noch nicht so gut kennen. Setzen Sie sich zum Beispiel neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Abteilungen.

5. Verschwiegen bleiben

Bleiben Sie – auch am nächsten Tag – verschwiegen und diskret, falls jemand zu viel getrunken oder sich blamiert haben sollte. Trinken Sie lieber ein Gläschen zu wenig als eins zu viel. Zum einen, um es sich auf Firmenkosten nicht „zu gut“ gehen zu lassen, zum anderen, um sich und andere nicht ungewollt zu blamieren.

6. Distanz wahren

Achten Sie auf die richtige Mischung aus Nähe und Distanz: Plumpe Vertraulichkeiten, Duz-Angebote aus der Bierlaune heraus, Annäherungsversuche und heiße Tanzeinlagen „à la Dirty Dancing“ sind fehl am Platz.

7. Sich fröhlich und ernsthaft zugleich geben

Präsentieren Sie sich Ihren Tischnachbarn als fröhlicher und zugleich ernsthafter, höflicher und rücksichtsvoller Gesprächspartner. Sie haben dann mehr von Ihrer Weihnachtsfeier.



 
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Alle Themenschwerpunkte:

Für diesen Auftritt wurden Bilder des Fotografen smart wizard aus der Bild-Datenbank Fotolia verwendet.

 

30.07.2010   

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Ausgabe Juli/August 2010

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