Blumen-Geschenke fürs Krankenhaus – 5 spezielle Tipps

Bringen Sie einem Krankenhaus-Patienten auch gerne schöne Blumen mit, um ihn etwas aufzumuntern? Prinzipiell ist dagegen auch nichts einzuwenden. Doch bei aller Liebe: Wenn Sie damit wirklich eine Punktlandung machen wollen, dann beherzigen Sie unbedingt die Tipps aus dem Beitrag Blumen-Knigge.

Der große Knigge-Tipp: Bitte bedenken Sie darüber hinaus in dieser speziellen Situation noch die folgenden 5 Punkte:

  1. Beauftragen Sie keine Friedhofsgärtnerei
    Vermeiden Sie es, den Blumengruß fürs Krankenhaus bei einem Friedhofsfloristen binden und von dort liefern zu lassen. Der Absende- beziehungsweise Werbeaufkleber der Friedhofsgärtnerei kann sehr unangenehme Assoziationen bei einem kranken Menschen auslösen!

  2. Wählen sie keine stark duftenden Blumen
    So schön oder frühlingshaft – Beispiel: Hyazinthen – Blumen auch sein mögen: Sorten, die starken Duft verströmen, eignen sich nicht fürs Krankenhaus.

  3. Verzichten Sie auf Topfblumen
    Selbst wenn Sie wissen, dass jemand Topfblumen ganz besonders mag: Im Krankenhaus sind sie tabu.

  4. Denken sie an passende Vasen
    In Krankenhäusern herrscht in der Regel Vasenmangel – zumindest, was in der Größe passende für verschiedene Sträuße angeht. Entscheiden Sie sich deshalb am besten für ein kleines Gesteck aus frischen Blüten. Oder schenken Sie eine passende Vase gleich mit, wenn es Ihr Budget erlaubt. Im Familien- und Freundeskreis können Sie natürlich eine passende Blumenvase auch leihweise mitbringen.

  5. Beachten Sie einen speziellen "Krankenhaus-Aberglauben"
    Zusätzlich zur Symbolik bestimmter Blüten und dem "Böse-13-Aberglauben" beachten Sie bitte auch einen alten Aberglauben, der sich speziell auf Blumen und Krankenhaus bezieht. Er besagt: Nimmt jemand beim Verlassen des Krankenhauses Blumen mit, kommt er bald wieder. Abergläubische werden also niemals Blumen aus dem Krankenhaus mit nach Hause nehmen.

    Wissen Sie, dass jemand in wenigen Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wird? Dann warten Sie besser ab, bis die Person zu Hause ist, ehe Sie Blumen schicken. So stürzen Sie sie – falls abergläubisch – nicht in den Gewissenskonflikt: Muss ich die noch sehr frischen Blumen nun zurücklassen oder sie zähneknirschend mitnehmen, obwohl das Unheil verkündet?