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 Schnell-Check „Lampenfieber“: So bleiben Sie vor Präsentationen, Prüfungen oder Bewerbungsgesprächen ruhig und souverän

Keine Panik vor ungewohnten Redesituationen! Mit den folgenden Tipps aus dem großen Knigge meistern Sie sie souverän:

  • 1 Minute Zeit: Locker bleiben
    Lockern Sie die Kinnlade, indem Sie sie hin- und herbewegen. Atmen Sie ruhig und tief ein und aus, damit Ihr Gehirn gut mit Sauerstoff versorgt wird.

  • 10 Minuten Zeit: Sich selbst einstimmen
    Denken Sie an ein schönes Erlebnis in Ihrem Leben: das Bestehen der Abschlussprüfungen, der Hochzeitstag, das erste Lächeln Ihres Kindes. So sind Sie richtig eingestimmt, um schwierige Situationen zu meistern.

  • 30 Minuten Zeit: Aussprache üben
    Lockern Sie die Schultern, indem Sie sie auf und ab bewegen. Beißen Sie auf einen Korken und sprechen Sie einen kurzen Text: Diese Übung verbessert die Aussprache und lockert die Gesichtsmuskeln.

  • 50 Minuten Zeit: Keine Experimente
    Gehen Sie auf Nummer sicher und wählen Sie vertraute Kleidung, in der Sie sich attraktiv und wohl fühlen. Für Frauen: Favorisieren Sie Schuhe, in denen Sie festen Halt haben und sicher auftreten können.

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 Wie Ihr Kind gute Umgangsformen lernt: 4 Schritte

Änderungen sind eine Herausforderung – das ist eine alte Weisheit. Und sie benötigen Zeit, um umgesetzt und in den Alltag übernommen zu werden. Seien Sie daher einfühlsam und geduldig mit Ihrem Nachwuchs, empfiehlt Etikette heute.

  1. Holen Sie Ihr Kind ab
    Ihr Kind, eine einzigartige Persönlichkeit, hat im Laufe seines Lebens schon sehr viel gelernt, auch in Bezug auf Umgangsformen. Deshalb ist es wichtig, sich erst einmal einen kurzen Überblick über seine Fähigkeiten und sein Wissen zu verschaffen. Hier setzen Sie an!

  2. Setzen Sie sich Ziele
    Machen Sie sich bewusst, was Ihnen besonders am Herzen liegt. Was soll Ihr Nachwuchs als Nächstes lernen? Zweifelsfrei werden Ihnen mehrere Punkte einfallen, denn Umgangsformen sind sehr vielfältig. Wählen Sie aus, worauf Sie den Fokus richten möchten. Wichtig dabei: Überfordern Sie Ihr Kind nicht! Setzen Sie bei allem, was Sie vorhaben, auf Liebe und Geborgenheit!

  3. Feiern Sie Erfolge
    Feiern Sie auch kleine Erfolge und setzen Sie auf die Strategien, die Ihrem Sprössling entgegenkommen. Folgende Liste hilft Ihnen dabei:
    • Was hat Sie und somit Ihr Kind dem gesetzten Ziel nähergebracht? Worauf hat Ihr Kind besonders gut angesprochen? Was ist ihm leichtgefallen?
    • Was hat es sofort verstanden und beherzigt?
    • Welchen positiven Einfluss hatte die Unterstützung durch die Familienmitglieder?
    • Auf wen hat Ihr Kind bei der Vermittlung von Umgangsformen besonders gut reagiert? Wie ist derjenige an die Sache herangegangen?

  4. Loben Sie!
    Falls Sie es nicht schon längst spontan getan haben, sollten Sie Ihr Kind spätestens jetzt loben. Stoßen Sie mit Traubensaft oder Selters auf die bisherigen Leistungen an. Das motiviert und spornt an, auch die kommenden Aufgaben zu meistern.

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 Die 8 Gebote der Tee-Etikette

Von Queen Elizabeth berichtet die Boulevard-Presse, dass sie auf Reisen stets ihr eigenes Teegeschirr und ihren Lieblingstee im Gepäck hat. Selbst wenn Sie nicht bei den Royals zu Tee sind, empfiehlt der große Knigge, die folgenden 8 Regeln zu beachten:

  1. Ohne Zitrone, ohne Süßstoff: Zitrone und Süßstoff sind die Feinde des Tees, denn sie verfälschen seinen Charakter.

  2. Aus dünnwandigen Tassen: Tee soll sein Aroma entfalten und ungehindert über Ihre Unterlippe rinnen können: Trinken Sie einen guten Tee aus einer dünnwandigen Porzellantasse mit weiter Öffnung.

  3. Warm halten: Damit der Tee zur Teestunde nicht kalt wird, dürfen Sie ihn auf einem Stövchen warm halten.

  4. Teefilter- bzw. -beutel entsorgen: Versäumt ein Gastgeber/eine Service-Kraft, Ihnen eine Ablage für den Teefilter oder Teebeutel zur Verfügung zu stellen? Bitten Sie darum. Abfälle gehören weder auf die Untertasse oder den Kuchenteller noch in den Aschenbecher.

  5. Ohne Klirren: Beim Einrühren der Milch, des Zuckers oder des Kandis in den Tee sollten Sie klirrende Geräusche vermeiden.

  6. Nicht ablecken: Wie der Kaffeelöffel wird auch der Teelöffel korrekterweise nicht abgeleckt.

  7. Tasse mit Untertasse anheben: Sitzen Sie zur Teestunde an einem Couchtisch? Führen Sie die Tasse mit der Untertasse bis etwa in Kinnhöhe, sodass Sie sie beim Trinken nur minimal von dieser abheben müssen. In Großbritannien tun Sie das in einem förmlichen Umfeld sogar an einem Esstisch.

  8. Zuerst der Tee, dann die Milch: „MIF – milk in first“ oder „TIF – tea in first“? Für viele Briten scheint dies eine Frage der Weltanschauung. Für „MIF“ spricht, dass heißer Tee dem feinen Porzellan schaden könnte. Die Vertreter von „TIF“ führen ins Feld, dass sie die Milch besser dosieren können. Für den Fall, dass Sie doch bei ihr eingeladen wären: Die Queen präferiert „TIF“.

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 Wie Sie eine Person mit einer Gruppe bekanntmachen

Die alte Regel besagt: Die Namen der Hinzukommenden werden als erste genannt. Diese Regel hat sich bis heute nicht geändert. Dennoch hat sich bei dieser „Vorstellungssituation“ etwas geändert, so Etikette heute.

  • Früher hätten Sie im Anschluss die Reihenfolge Höhergestellte, Niedrigergestellte, geringe Altersunterschiede usw. innerhalb der Gruppe beachten müssen.
  • Heute können Sie einfach der Reihe nach gehen. Das erleichtert die Sache erheblich und verhindert ein ständiges Hin und Her und Vor und Zurück.

Doch in besonderen Situationen denken Sie – natürlich – an die traditionellen Überlieferungen und greifen darauf zurück. Einige Beispiele: In einer Gruppe, die sich aus sonst etwa Dreißig- bis Vierzigjährigen oder Jüngeren zusammensetzt, steht eine ehrwürdige alte Dame oder ein wirklich alter Herr. Dann sollten Sie dieser Person nicht nur Ihre Sachkenntnis, sondern auch Ihren Respekt erweisen und sie bevorzugen.

Dies gilt ebenso, wenn ein Ehrengast, ein Geburtstags- oder sonstiges „Jubelkind“ in eine Gruppe integriert ist. Auch dann beginnt das Reihumgehen erst dann, wenn diese Person den Vorrang bekommen hat. Ebenso ist es nicht verkehrt, eine Dame in einem „Männerpulk“ zu bevorzugen.

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 Wann Sie als Gastgeber das Handy ausschalten sollten

Der große Knigge empfiehlt: Als Gastgeber bleiben Sie mobil erreichbar, bis der letzte Gast eingetroffen ist. Schalten Sie das Handy danach aus oder zumindest auf stumm.

Müssen Sie ein sehr wichtiges Telefonat annehmen, entschuldigen Sie sich, verlassen den Tisch und fassen sich kurz. Schließlich können Sie sich kaum um Ihre Gäste kümmern, wenn Sie lange telefonieren.

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Ihr Small Talk-Thema für den 3. Juli 2009*

Das Small Talk-Thema des Tages wird Ihnen präsentiert von stil.de in Kooperation mit small-talk-themen.de. Hier finden Sie eine Übersicht aller bisher erschienenen Ausgaben des „Small Talk-Thema des Tages“.

Hier können Sie sich zu dem kostenlosen Bezug des „Small Talk-Thema des Tages“ anmelden.

 

* Das Small Talk-Thema des Tages finden Sie hier täglich neu & aktuell (außer an Wochenenden und Feiertagen).

Mütterchen mit Klauen

Seine Hauptstadt Wien war für ihn ein absterbendes Riesendorf, seine Heimatstadt Prag ein Mütterchen mit Klauen. Franz Kafka, dessen Geburtstag sich heute jährt (siehe auch unseren Newsletter vom 3. Juli 2008 „Unglücklich im Leben, reich nach dem Tod“), war halt ein unverbesserlicher Pessimist. „Hoffnung gibt es schon“, lautete seine Devise, „aber nicht für uns.“ Für Kafkas negative Atmosphäre, die sich wie ein roter Faden durch sein literarisches Schaffen zieht, wurde ein neues Wort erfunden: kafkaesk.

„Das Adjektiv“, so die Online-Enzyklopädie Wikipedia, „leitet sich aus der Grundstimmung zahlreicher Werke Franz Kafkas ab, in denen die Haupthelden oft in undurchschaubaren, bedrohlichen Situationen von düsterer Komik bis Tragik agieren.“ Der Schriftsteller hatte es im Leben wirklich nicht leicht: Er war Jude; erlebte Weltkrieg, Wirtschaftskrisen, Währungsverfall; wartete auf seinen Durchbruch als Künstler; wurde todkrank. Wäre er nur ein wenig älter geworden als seine vierzig Jahre, hätte er seinen Weltruhm noch auskosten dürfen.

Längst gilt Kafka als Vorreiter der modernen Literatur, dessen einziger Fehler es war, zu früh geboren zu sein. Kaum ein Schriftsteller hat nach seinem Tod so viel Wertschätzung erfahren. Die setzt sich bis in unsere Tage fort, selbstverständlich auch im Medium Internet. Hier gibt es zwei hervorragende Portale, die sich mit Schaffen und Leben des Künstlers befassen: www.kafka.uni-bonn.de sowie www.franzkafka.de. Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen

Ihr

Ralf Höller
small-talk-themen.de


Haben Sie 20 Minuten im Monat Zeit, um immer so aufzutreten, wie Sie es sich wünschen?

Etikette ist eine Sprache:

Entweder man beherrscht sie — oder eben nicht.

Es ist nicht wirklich schlimm, wenn Sie diese nicht beherrschen. Sie müssen dann allerdings mit den Konsequenzen leben können. Die Kenntnisse der „Etikette-Sprache“ wird in unserer Gesellschaft mittlerweile so gut wie vorausgesetzt. In vielen Berufen bereits zu 100%! Im Privatleben gelten gute Umgangsformen nicht mehr nur als „nett“, sondern gehören immer mehr zum guten Ton.

Lesen Sie hier mehr über „Etikette heute“

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05.07.2009   

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Agnes Anna Jarosch
Chefredakteurin von
Der große Knigge

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Der aktuelle Kommentar von

Rainer Wälde
Herausgeber Der große Knigge

Als Kunde ernst genommen und geschaetzt werden



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In der nächsten Ausgabe von Der große Knigge lesen Sie:

  • Veranstaltungs-ABC:
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  • Hochzeiten:
    Die 10 wichtigstenTipps für Hochzeitsgäste

  • Benimm-Code:
    Kennen Sie diese ungeschriebenen Gesetze?

  • Schwierige Situationen:
    So gehen Sie mit der eigenen Hilflosigkeit um

Das und vieles mehr lesen Sie in der nächsten Ausgabe von Der große Knigge. Mit diesem Ratgeber bleiben Sie gesellschaftlich auf der Höhe der Zeit: Klicken Sie hier, um ab sofort auch von diesen Vorteilen zu profitieren


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