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 Machen Sie Eindruck! 3 Tipps, wie man sich auf jeden Fall an Sie erinnert

Wenn es Ihnen häufig passiert, dass jemand, den Sie vor einigen Wochen kennen gelernt haben, beim nächsten Treffen nicht mehr weiß, wer Sie sind, dann sollte Ihnen das zu denken geben. Lesen Sie die folgenden Tipps aus dem großen Knigge aufmerksam, denn offensichtlich haben Sie keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Aber nicht nur beruflicher Erfolg, sondern auch privater hängt entscheidend davon ab, ob Sie Persönlichkeit haben oder nicht.

Tipp 1: Kopieren Sie nicht jemanden, den Sie bewundern.

Finden Sie Ihren eigenen Stil. Kleidung, Frisur, Sprache und Auftreten müssen zu Ihnen passen. Wenn Sie unsicher sind, was zu Ihnen passt, brauchen Sie fachliche Unterstützung. Das kann beispielsweise jemand sein, der mit Kosmetik oder Mode zu tun hat, oder eine gute Freundin, die immer typgerecht gekleidet ist. Wenn Sie Ihren eigenen Stil gefunden haben, übersieht Sie keiner mehr so schnell, denn Ihr Auftreten wird ein anderes sein.

Tipp 2: Machen Sie mit guter Leistung auf sich aufmerksam.

Qualifizieren Sie sich in einigen Bereichen besonders, zeigen Sie Initiative und Engagement, das hebt Sie aus der breiten Masse hervor.

Tipp 3: Überlegen Sie genau, wann Sie Aufmerksamkeit haben möchten.

Der richtige Zeitpunkt zur Vorstellung Ihrer Ideen und Vorschläge ist ganz wichtig, um den eigenen Erinnerungswert zu steigern. Die andere Möglichkeit ist, wenn Sie in einem Bereich die Erste sind. Die Erste, die sich mit den neuen Bestimmungen auskennt, mit der neuen Software oder dem neuen Marketingkonzept. Mit etwas Überlegung finden sich bestimmt auch in Ihrem Arbeitsbereich Möglichkeiten für Sie.

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EXPERTEN
Befragung 2010
Rücksichtnahme und Respekt in unserer GesellschaftExperten-Umfrage 2010: Sie sind gefragt!

Sind Sie der Meinung, dass Werte wie Rücksichtnahme und Respekt in unserer Gesellschaft einen angemessenen Stellenwert einnehmen?

Wir würden gerne von Ihnen wissen, wie Sie den Stellenwert von Umgangsformen in unserer heutigen Gesellschaft beurteilen, und möchten Ihnen deshalb gerne ein paar Fragen stellen - Ihre Ansicht ist uns besonders wichtig.

Diese und weitere Fragen finden Sie in unserer Umfrage, die Sie mühelos mit ein paar Klicks ausfüllen können.


 Ungebetener Gast am Tisch: Wann Sie das tolerieren sollten und wann nicht

Unbekannte vereint am Tisch, getrennt im Gespräch, das ist in deutschen Gasthäusern üblich. Sie müssen es laut dem großen Knigge dennoch nicht bedingungslos akzeptieren.

Situation 1: Ein Fremder kommt

Bittet ein Gast in einem gut besetzten Lokal um ein Plätzchen, wäre die Ausrede, Sie erwarteten weitere Gäste, egoistisch und feige. Sie können die Person aber beispielsweise bitten, beim Telefonieren die Lautstärke zu reduzieren.

Situation 2: Ein Bekannter kommt

Möchte sich ein Bekannter zu Ihnen und Ihren Freunden/Bekannten/Kollegen gesellen? Entscheiden Sie schnell: Könnte er Ihr Gespräch bereichern? Fragen Sie Ihre Bekannten um deren Einschätzung. Sind sie einverstanden, bitten Sie ihn an Ihren Tisch.

Situation 3: Ein Bekannter passt nicht zur Gruppe

Wollen oder müssen Sie den Zusammenhalt der Gruppe in der bestehenden Form schützen? Stehen Sie auf, gehen Sie dem ungebetenen Bittsteller entgegen und geben Sie ihm die Wertschätzung, mit der Sie ihm unter anderen Umständen begegnen: „Das ist ein netter Zufall. Wirklich schön, Sie hier gesehen zu haben!“ Man bemerke das Tempus: Sie schildern in der Vergangenheit, was Sie als beendet ansehen. Ihr Bekannter fragt jetzt nicht mehr, ob er sich zu Ihnen setzen darf. Trösten Sie ihn mit einer positiven Aussicht: „Ich rufe Sie nächsten Montag an.“

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 Wie stilvoll ist es, Geld oder einen Gutschein zu schenken?

Generell dürfen Sie nach dem großen Knigge Geld oder einen Gutschein verschenken, denn oft ist dies eine sinnvolle Alternative zu gedankenlosen, unpersönlichen „Last-Minute-Geschenken“. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Geldgeschenk oder Ihr Gutschein nicht unpersönlich wirkt.

Sie können einiges tun, um ein solches Geschenk nett und individuell zu gestalten: Legen Sie eine handgeschriebene Grußkarte dazu und schreiben Sie mit einigen Zeilen, was Sie sich dabei gedacht haben.

  1. Beispiel: Geld oder Gutschein für eine DVD

    Geld: „Ich weiß – du bist ein Miss-Marple-Fan. Weil ich aber keine Ahnung habe, welche DVDs du schon hast, bekommst du hier das Geld für eine, die du noch nicht hast.“

    Gutschein: Funktionieren Sie einen CD/DVD-Rohling zum Gutschein um. Beschriften Sie ihn mit „Gutschein für einen Miss-Marple-Film deiner Wahl“. Wer fit am PC ist, kann das CD-Label auch digital gestalten.

  2. Beispiel: Geld für eine Kanada-Reise

    Geld: Sie wollen Ihrer Nichte einen Geldschein für ihre geplante Kanada-Reise schenken? Dann rollen Sie ihn zusammen und binden einen Faden darum. Schneiden Sie aus rotem Tonkarton ein Ahornblatt aus und binden Sie den Faden an den Blattstil. Auf das Blatt schreiben Sie: „Für deinen Kanada-Urlaub. Liebe Grüße …“

  3. Beispiel: Gutschein für ein Abendessen

    Gutschein: Einen Gutschein für ein Abendessen zu zweit beim Italiener können Sie zwischen 2 (rohe) Lasagne-Platten packen, die Sie vorsichtig mit grün-weiß-rotem Geschenkband zusammenbinden. Kleben Sie ggf. zur Dekoration noch eine Schmetterlingsnudel (Farfalle) auf die obere Lasagneplatte. Dazu schreiben Sie auf farblich passender Karte: „Wir übernehmen das Babysitten. Viel Spaß bei einem romantischen Abend bei ‚Da Luigi‘.“

Der große Knigge-Extra-Tipp: Auch in letzter Minute lassen sich noch Gutscheine oder gutscheinähnliche Geschenke organisieren, z. B. das (Halb-)Jahresabo einer Zeitschrift (etwa einer Gartenzeitschrift für Hobbygärtner oder einer Computerzeitschrift für jemanden, der gern an seinem Rechner herumbastelt).

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 Zeitgemäße Umgangsformen im Restaurant

Nicht alle Umgangsformen-Regeln, die wir von unseren Großmüttern geerbt haben, sind heutzutage noch sinnvoll. Der Arbeitskreis „Tischkultur“ des Deutschen Knigge-Rats hat althergebrachte Regeln unter die Lupe genommen und empfiehlt, sie an die Erfordernisse der modernen Zeit anzupassen. Der große Knigge hat einige Beispiele davon veröffentlicht:

  1. Alte Regel: Der Herr umsorgt die Dame

    Früher war der Herr für das Wohl der Dame verantwortlich. Heutzutage kümmert sich auch eine Frau, z. B. als Gastgeberin, um das Wohl ihrer Gäste: Sie ist beim Ablegen der Mäntel behilflich, bietet ihren Gästen die Plätze an, gibt Tipps bei der Bestellung.

    >> Neue Empfehlung: Damen und Herren kümmern sich gleichermaßen um das gegenseitige Wohl. Entscheidend ist, ob sie sich in der Gast- oder Gastgeberrolle befinden.


  2. Alte Regel: Führt ein Kellner zum Tisch, geht der Gastgeber zuletzt

    Früher war es für Kellner und Gastgeber üblich, den Gast wie eine Eskorte auf dem Weg zum Tisch schützend in die Mitte zu nehmen. Dies ist allerdings nur sinnvoll, wenn der Gästekreis klein ist. Steht der Einladende hinter seinen Gästen, kann er nicht Regieführen, Plätze anbieten oder beim Platznehmen behilflich sein.

    >> Neue Empfehlung: Der Gastgeber entscheidet situativ, ob er nicht besser vorgehen sollte. Geleitet kein Kellner zum Tisch, geht er – unverändert – vor und seine Gäste folgen.


  3. Alte Regel: Die Hände gehören auf den Tisch

    Früher galt es als höflich, die Hände während einer ganzen Mahlzeit auf dem Tisch zu lassen. Das Signal war: Ich führe nichts Böses im Schilde. Internationale Gepflogenheiten sind jedoch anders: In vielen Ländern ruht die Hand im Schoß, wenn sie gerade nicht gebraucht wird, im arabischen Raum gilt die linke Hand sogar als unrein. Wer es angenehm findet, die Hand unter den Tisch zu nehmen, schränkt das Wohlbefinden seiner Mitmenschen nicht ein. Es spricht also nichts dagegen, diese Regel zu lockern.

    >> Neue Empfehlung: Es ist kein Fauxpas, die Hände zwischen den Gängen in den Schoß zu legen.

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 Kleidungsstil: Spricht Ihre Kleidung für oder gegen Sie?

Vor allem im Geschäftsleben ist es enorm wichtig, dass Sie - als Mann, aber noch mehr als Frau - auf Ihre Kleidung achten, wenn Sie ernst genommen werden wollen. Agnes Jarosch, Chefredakteurin des großen Knigge, hat folgende negative Erfahrung gemacht:

Kürzlich leitete ich ein Seminar für die jungen Juristen der Rechtsabteilung eines großen Unternehmens. Die Juristinnen und Juristen strömten herein – und eines sprang mir sofort ins Auge: Während die männlichen Teilnehmer alle im dunkelgrauen Anzug erschienen, fielen die Juristinnen durch bunte Farben und unterschiedliche Kleidungsstile auf.

Ich dachte zunächst, dass es sich hierbei um Mitarbeiter unterschiedlicher Hierarchieebenen handelt – und nicht ausschließlich um Juristinnen des Unternehmens. Nun stellen Sie sich einmal vor, das passiert bei einem Kunden oder Geschäftspartner …

Was der große Knigge Ihnen empfiehlt:

Möchten Sie Seriosität und Kompetenz vermitteln, sind dunkle Farben auch heute noch erste Wahl! Natürlich geben Sie mit der Farbwahl keinen Einblick in Ihre fachlichen Fähigkeiten, aber Sie untersteichen Ihre Kompetenz optimal und senden ein wichtiges Signal. Ihr Gegenüber erkennt Sie sofort als den gewünschten Ansprechpartner. Mehr noch: Ich rate jungen Frauen, sich im Business stets so zu kleiden, dass sie mit dieser Kleidung schon für die nächsthöhere Position auch im äußeren Erscheinungsbild die perfekte Besetzung wären!

Andersherum empfehle ich den Führungskräften im Unternehmen – vor allem aber der Geschäftsleitung ebenso: Sagen Sie Mitarbeitern eindeutig, wie das Unternehmen nach außen hin repräsentiert werden soll. Am besten noch vor dem ersten Arbeitstag. Denn dann gibt es keine Missverständnisse mehr

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 Wie Sie in einem Verteiler mehrere Damen und Herren anschreiben

Möglicherweise haben Sie auch schon einmal vor dieser Frage gestanden. Sie möchten ein Rundschreiben verfassen, dem der Verteiler vorangestellt ist. Doch wie sieht dieser Verteiler aus, wenn Sie ihn korrekt verfassen möchten?

Lesen Sie hier, was der große Knigge empfiehlt:

Angenommen, das Schreiben geht an die Herren Müller, Schmitz und Schneider sowie an die Frauen Schmidt, Michel und Reinhard. Dann sollten Sie keine alphabetische Sortierung vornehmen – und auch nicht schreiben: „An Frau Schmidt, Michel und Schneider und an Herrn Müller Schmitz und Reinhard“, wie das häufig vorkommt, denn dies ist schon aus grammatikalischer Sicht falsch. Richtig liegen Sie mit folgender Lösung:

Verteiler:

Frau Schmidt, Frau Michel, Frau Reinhard, Herr Müller, Herr Schmitz, Herr Schneider


Sie können auch eine Reihenfolge entsprechend der protokollarischen Rangfolge wählen. Die Geschlechtsbezeichnung gehört aber vor jeden Namen.

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Ihr Small Talk-Thema für den 2. September 2010*

Das Small Talk-Thema des Tages wird Ihnen präsentiert von stil.de in Kooperation mit small-talk-themen.de. Hier finden Sie eine Übersicht aller bisher erschienenen Ausgaben des „Small Talk-Thema des Tages“.

Hier können Sie sich zu dem kostenlosen Bezug des „Small Talk-Thema des Tages“ anmelden.

 

* Das Small Talk-Thema des Tages finden Sie hier täglich neu & aktuell (außer an Wochenenden und Feiertagen).

Erfolg macht nicht glücklich

Zeitlebens wurde er der Zöllner genannt. Das lag an dem Beruf, mit dem er seine Brötchen verdiente. Das lag aber auch an der mangelnden Wertschätzung für seine Berufung. Die sah Henri Rousseau in der darstellenden Kunst, die er sich selbst beigebracht hatte. „Wenige Maler“, fand Rousseaus dichtender Künstlerkollege Apollinaire, „sind zu ihren Lebzeiten so verhöhnt worden wie der Zöllner, und wenige Menschen traten den Spöttereien, den Grobheiten, mit denen man ihn überschüttete, mit ruhigerer Stirn entgegen.“

Der Glaube an sich selbst brachte Rousseau dazu, mit 50 seinen Job zu schmeißen und sich frühzeitig pensionieren zu lassen. Die Freundschaft mit Apollinaire befeuerte sein Selbstvertrauen, die Bekanntschaft mit Paul Gauguin verschaffte ihm die in der Kunstwelt nötigen Kontakte. Richtigen Erfolg hatte Rousseau wie so viele Künstler erst nach seinem Tod, heute vor genau 100 Jahren.

Inzwischen ziert sein Selbstporträt als Maler die Prager Nationalgalerie, findet sich die fast surrealistische Abbildung der Brücke von Sèvres in der Sankt Petersburger Eremitage wieder und zieht sein in mehr als 50 Grüntönen schimmernder (Urwald-)Traum die Besucher des New Yorker Museum of Modern Art in seinen Bann.

Zu Lebzeiten war für Rousseau der Erfolg jedoch zweitrangig: „Mich macht nichts so glücklich“, sagte er einmal, „wie die Natur anzusehen und zu malen. Können Sie sich vorstellen, dass ich, wenn ich aufs Land gehe und überall Sonne sehe und Grünes und Blüten, zu mir selbst sage: All das gehört mir, wahrhaftig!“ Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen

Ihr

Ralf Höller
small-talk-themen.de


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  • Was sagen Sie, wenn Ihnen jemand das „Du“ anbietet, Sie dieses Angebot aber nicht annehmen möchten?
  • Wie entschuldigen Sie sich, wenn Sie vor lauter Terminen das Mittagessen mit einem wichtigen Geschäftspartner vergessen haben?
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Korrektes Benehmen hat entscheidenden Einfluss auf Ihren persönlichen Lebenserfolg. Lassen Sie nicht zu, dass auch nur ein einziger Etikette-Fehler Ihrer Karriere schadet.

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03.09.2010   

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Chefredakteurin von
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In der nächsten Ausgabe von Der große Knigge lesen Sie:

  • Nicht mit mir!
    Wie Sie sich gegen unhöfliche Zeitgenossen höflich, aber wirkungsvoll zur Wehr setzen

  • Keine Angst vor dem Business-Dinner
    So meistern Sie das Geschäftsessen mit Bravour

  • Besteht Ihre Kleidung den Knigge-TÜV?
    Kleines Mode-Lexikon für den Herrn von A bis Z

  • Protokollarische Rangfolgen 2010
    Die 10 wichtigsten Regen für den Alltag
Das und vieles mehr lesen Sie in der nächsten Ausgabe von Der große Knigge. Mit diesem Ratgeber bleiben Sie gesellschaftlich auf der Höhe der Zeit: Klicken Sie hier, um ab sofort auch von diesen Vorteilen zu profitieren


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