Dos und Dont's bei der Weihnachtsdekoration

Es gibt Menschen, die sich auf Weihnachten  freuen. Sie sehnen sich nach der besinnlichen Atmosphäre im Familienkreis, den Geschenken, den geschmückten Straßen und den liebevoll dekorierten Privathäusern. Ist das Land noch mit einer weißen Schneedecke überzuckert, ist der Weihnachtsabend für sie perfekt.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   Bildquelle: © mirabeau.de                                                                                                                                                                   
Andere wiederum rollen schon im Herbst die Augen beim Gedanken an die Adventszeit. Sie würden am liebsten unser beliebtes Weihnachtslied in „O du nervige“ umdichten und sehnen sich nach einer wirklich stillen Nacht ohne „Weihnachtsstress“. Welche Dekorationen und Bräuche sind geeignet, um das weltweit bekannteste christliche Fest in stilvoller Weise zu feiern und wovon sollte man Abstand nehmen, da es stillos wirkt? 

Angemessene Dekorationen und Bräuche

Jeder Mensch hat eine eigene Vorstellung davon, wie Weihnachten aussehen sollte. Wie bei allen Dekorationsartikeln gilt jedoch, dass

  •  deren Qualität,
  •  ihr Aussehen,
  •  ihr Zusammenklang mit der Umgebung sowie
  •  der Zeitpunkt ihrer Aufstellung oder Installation

neben anderen Dingen eine große Rolle dabei spielen, ob die Deko-Objekte eine adäquate Atmosphäre verbreiten. Hochwertige und künstlerisch anspruchsvolle Artikel, die Design-Dienstleister wie Mirabeau oder andere vor Weihnachten im Sortiment haben, können hierbei eine Lösung sein.

 

 

 

Bildquelle: © mirabeau.de

Dabei ist die Devise jedoch „Weniger ist mehr“, um den dekorierten Raum oder Außenbereich nicht überladen wirken zu lassen. Kerzen schaffen mit ihrem speziellen Licht eine warme Atmosphäre, sie können beispielsweise in dezent verzierten Windlichtern in das Interieur des Raums eingepasst werden. Auf dem Adventskranz sollten sie farblich mit ebenfalls daran befestigten Bändern korrespondieren, man kann auch Tischdecken, Servietten und andere Wohnaccessoires darauf abstimmen, um einen harmonischen Eindruck zu fördern.

Die vielerorts beliebten klassischen, weißen, nackten Engelsfiguren („Putten“) sollte man allenfalls als Akzent und einzeln einsetzen. Traditionelle Dekoartikel, die in einem komplett neuen Stil bearbeitet sind, beispielsweise Weihnachtskugeln als flatternde Feen, mit ungewöhnlicher Farbgebung (metallic) oder Verzierung (Textur und Silbernuancen) können hingegen – bei einer geeigneten Umgebung – das ewige Fest jung erscheinen lassen.

Ein echter Christbaum, der sich insbesondere der Höhe und dem Schnitt des Raumes anpasst, wird in jeder Wohnung und jedem Eigenheim adventliche Stimmung verbreiten. Als Schmuck sind etwas Lametta, einige unterschiedlich große Weihnachtskugeln, eine schlichte goldene Spitze und vielleicht noch eine fein geschnitzte Naturholzkrippe zu empfehlen. Kinder lieben häufig Adventskalender. Bei ihnen ist zu unterscheiden, ob sie ins Kinderzimmer sollen – dann können sie ruhig bunt und aus Pappe sein. Doch in der guten Stube könnte man auch einen wiederverwendbaren Kalender aus dünnem Holz wählen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Bildquelle: ©mirabeau.de

Was man lieber vermeiden sollte

Generell sind übermäßig viele oder qualitativ schlechte Dekorationen der Weihnachtsatmosphäre abträglich. Sind diese zudem, wie es in vielen deutschen Fußgängerzonen der Fall ist, ganz offensichtlich mit der Absicht verbunden, Fußgänger zu Kunden zu machen und in Geschäfte zu locken, wird Widerwillen häufig zu Abscheu, wie es ein Artikel des beliebten Magazins Stern anschaulich schildert.

Bereits von Loriot in seinem berühmten Sketch „Weihnachten bei Hoppenstedts“ (1978) parodiert, ist dies auch auf einfallslose Geschenke auszuweiten, die statt der Nächstenliebe eher Lieblosigkeit vermitteln. Dasselbe gilt eben auch für die Dekoration. Gerade in Deutschland wird Wert auf Handarbeit und Stil gelegt. Deshalb sollte man knallbunte, wie Discolichter flackernde Lichterketten, künstliche Mini-Tannenbäume oder kitschige und stillose Plastikdekorationen tunlichst meiden.

Diese sind beispielsweise in den USA gang und gäbe, auch dort stehen große Konzerne (beispielsweise Coca-Cola) hinter aufwändig vermarkteten Weihnachtskampagnen. An dieser Stelle sei gesagt, dass auch der Weihnachtsmann eine amerikanische Tradition ist. In vielen Gegenden Deutschlands hingegen ist den Menschen noch bewusst, dass die Tradition des Geschenke bringenden Rauschebarts auf den heiligen Nikolaus zurückgeht – und dieser wird am 6. Dezember gefeiert.

Selbst wenn man hochwertige Dekoration einsetzt, sollte man dies in harmonischer Abstimmung mit der Umgebung tun, da es sonst übertrieben wirkt. Ein von oben bis unten in der Dämmerung und nachts beleuchtetes Haus stört häufig die Nachbarn.

Ebenso verhält es sich im Haus und ganz besonders draußen mit Weihnachtsmelodien oder Liedern aller Art. Ein noch so schönes Lied kann durch allzu häufige Wiederholung im Radioprogramm oder im Freien allen, die es nur zufällig hören, schnell störend werden. Generell sollte man an Weihnachten auch beim Dekorieren nicht nur an sich selbst denken, sondern sich dabei auch kurz in Besucher der Wohnung, Passanten oder Nachbarn hineinversetzen.

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