So sprechen Sie unangenehme Themen richtig an

Wie spreche ich unangenehme Themen an?

Probleme löst man am besten, indem man darüber spricht. Manche Themen allerdings sind so peinlich und brisant, dass dies schwer fällt. Wie Sie Ihre Hemmungen überwinden und auch heikle Dinge wie Körpergeruch oder ungepflegtes Aussehen souverän und taktvoll ansprechen, lesen Sie in diesem Beitrag.

                                                                                                                                                                                                                                            Quelle: Fotolia © DDRockstar

 

Sicher kennen auch Sie Situationen, in denen Sie sich scheuen, ein unangenehmes Thema direkt anzusprechen: 

  • dem anderen zu nahe zu treten,
  • ihn zu verletzen,
  • missverstanden zu werden oder
  • weil es Ihnen ganz einfach peinlich ist


Warum Sie auch

unangenehme Themen

mutig angehen sollten

Aus Scham oder Angst vor Konflikten zu schweigen ist selten eine gute Lösung. 3 gute Gründe sprechen dafür, auch schwierige Themen offen und ehrlich anzusprechen:


1. Es geht um Ihre Interessen, Ihr

Wohlbefinden und Ihre Zufriedenheit


Machen Sie sich ruhig einmal bewusst, was es für Sie bedeutet, eine belastende Situation auf Dauer hinzunehmen, also zum Beispiel:

  • immer wieder gegen Übelkeit und Ekel ankämpfen zu müssen (Beispiel: Mund- oder Körpergeruch, verschmutzte Toilette),
  • Kunden zu verlieren (Beispiel: ungepflegte Verkäuferin),
  • wegen Ihres Partners/Ihrer Freunde ständig unangenehm aufzufallen und belächelt zu werden (Beispiel: Freunde, die nicht auf ihr Äußeres achten) oder
  • sich für Ihre Begleitung/Ihr Personal schämen zu müssen (Beispiel: Ihr Partner antwortet stets für Sie, obwohl Sie gefragt wurden)

Möchten Sie diesen Preis wirklich zahlen?

2. Dass Sie ein Problem mit ihm

haben, ist dem anderen häufig gar

nicht bewusst


Deshalb wird er von selbst und unaufgefordert auch nichts an seinem Verhalten oder Auftreten ändern. Warum sollte er auch, wenn aus seiner Sicht alles bestens ist? Das Problembewusstsein müssen Sie erst schaffen, indem Sie das Thema zur Sprache bringen: 

  • So nehmen Menschen ihren Eigengeruch häufig selbst nicht wahr. Ihr Kollege riecht selbst nicht, wenn er eine Knoblauchfahne hat. Das fällt nur denen auf, die keinen Knoblauch gegessen haben.

  • Ähnlich verhält es sich mit Schweißgeruch oder auch Essensgeruch in der Kleidung. Was Ihnen unangenehm in die Nase steigt, fällt dem Verursacher gar nicht auf.

  • Auch wenn Ihr Mann ständig im Jogginganzug herumläuft, will er Sie damit in den seltensten Fällen ärgern. Er findet es einfach bequem und kommt gar nicht auf die Idee, dass Sie oder andere das unpassend oder störend finden.

  • Und wenn jemand sein Leben lang nach „Männerart“ im Stehen gepinkelt hat, denkt er dabei nicht an den, der später putzen muss. Er macht es, weil er es nicht anders gewöhnt ist und seine Mutter dies immer tolerierte.


3. Letztlich tun Sie mit Ihrer

Offenheit auch dem anderen einen

Gefallen

Denn häufig sind Sie nicht der oder die Einzige, dem/der ein Verhalten, bestimmte Eigenschaften oder auch einfach nur ein peinliches Malheur unangenehm auffallen. Andere merken das auch, das schadet dem Image des Betroffenen. Ihre Offenheit hilft ihm, in Zukunft ähnliche Konflikte zu vermeiden. Sie erspart ihm weitere Peinlichkeiten und schützt ihn vor ernsteren Konsequenzen.

  • Ihr schwitzender Kollege, der sich – seines unangenehmen Geruchs völlig unbewusst – immer nur wunderte, warum ihm alle aus dem Weg gingen, weiß nun, dass er einfach mehr auf geeignete Kleidung, regelmäßige Körperhygiene und ein gutes Deo achten muss, damit er nicht mehr gemieden wird.

  • Auch Ihrer neuen Fleischverkäuferin ist ein offenes Gespräch über ihr unansehnliches Haar sicherlich lieber als eine Kündigung unter irgendeinem fadenscheinigen Vorwand.

  • Und wären nicht auch Sie froh, wenn man Sie auf den offenen Hosenschlitz oder die aufgeplatzte Rocknaht aufmerksam machen würde, anstatt Sie den ganzen Tag so herumlaufen zu lassen?


Überwinden Sie Ihre innere Hemmschwelle

Sie sehen, es lohnt sich, auch schwierige und peinliche Themen offen anzusprechen und dafür gegebenenfalls auch einmal ein flaues Gefühl in der Bauchgegend oder einen Konflikt in Kauf zu nehmen.

 

So bringen Sie Heikles und

Peinliches am besten auf

den Tisch

Peinlichkeiten und Konflikte lassen sich zwar nie ganz vermeiden, durch die richtige Strategie aber deutlich verringern. Wenn Sie aus Angst oder Scham gar nichts sagen, spitzt sich die Situation nur zu. Mit den folgenden Spielregeln bewältigen Sie auch schwierige Gesprächssituationen ohne größere Komplikationen.

1. Bauen Sie nicht auf vage Gesten,

reden Sie darüber

Sollten Sie nun Ihrer schlecht riechenden Kollegin einfach zum Geburtstag eine Pflegeserie mit Duschbad und Deo schenken und hoffen, dass sie den Hinweis versteht?

Keine gute Idee! In diesem Fall könnte die Kollegin sogar ernstlich gekränkt sein: Denkt er/sie etwa, sie wäscht sich zu wenig? – Wie peinlich!

  • Gesten sind vage, mehrdeutig und missverständlich
    Wenn Sie etwa das Fenster aufreißen, kann das heißen, dass es im Büro schlecht riecht. Offen bleibt, wer oder was für den schlechten Geruch verantwortlich ist. Vielleicht sind Sie aber auch nur müde und unkonzentriert und brauchen mehr Sauerstoff.

  • Ihre Geste bleibt unklar und deshalb oft folgenlos
    Die miefende Kollegin fühlt sich nicht angesprochen, trägt weiterhin ihre Synthetikblusen und verzichtet auch zukünftig auf ein wirksames Deo. Sie selbst riecht sich schließlich nicht. Klar und dann doppelt peinlich wird ihr die Bedeutung des Fensteraufreißens erst rückblickend, nachdem sie irgendwann – wenn der Leidensdruck endlich groß genug ist – doch noch direkt auf ihren Körpergeruch angesprochen wird.

  • Etwas stimmt nicht – aber was?
    Auch an Ihren hochgezogenen Augenbrauen, der gerümpften Nase, dem Kopfschütteln oder Ihrem „bösen“ Gesicht merkt der andere allenfalls, dass etwas nicht in Ordnung ist. Was das mit ihm zu tun hat, was Sie von ihm erwarten – das liest er daraus in aller Regel nicht. Das heißt für Sie: Wollen Sie tatsächlich etwas bewirken, lassen Sie die Gesten und reden Sie über Ihr Problem.


2. Schieben Sie Ihr Gespräch nicht

auf die lange Bank

Vermeiden Sie, dass sich negative Gefühle anstauen oder falsche Verhaltensmuster einschleifen. Je früher ein unangenehmes Thema angesprochen wird, desto einfacher findet sich eine Lösung, desto eher verhindern Sie eine Eskalation:

  • Ihrem miefenden Kollegen wird es erst recht peinlich, wenn ihm nach Monaten bewusst wird, warum Sie auch im tiefsten Winter ständig die Fenster aufgerissen haben.

  • Ihr Partner, Freund oder Kollege, der jahrelang unbeanstandet für Sie mitgedacht, geredet und -entschieden hat, kann dieses eingeschliffene Verhaltensmuster nur noch schwer ändern. Wem Sie dagegen von Anfang an klare Grenzen setzen, der wird seine übertriebene Dominanz bald von selbst aufgeben.

  • Wenn Sie selbst bereits vor Wut kochen, ist es schwierig, ein höfliches und entspanntes Gespräch zu führen. Im Eifer des Gefechts fliegen dann oft die Fetzen. Das heißt natürlich nicht, dass Sie Themen, die schon lange in Ihnen gären, grundsätzlich nicht mehr ansprechen dürften. Bereiten Sie sich in diesem Fall aber besonders gründlich auf eine Auseinandersetzung vor.


3. Überlegen Sie, wer das

unangenehme Thema am besten

ansprechen kann

Das müssen nicht in jedem Fall Sie selbst sein. Manchmal ist es weniger hart oder peinlich für den Verursacher Ihres Problems, wenn jemand anderes diese Aufgabe übernimmt. Mann oder Frau? Schambesetzte Themen rund um Körper und Hygiene beispielsweise sollte vorzugsweise eine Person gleichen Geschlechts ansprechen:

  • Einer Frau ist es in der Regel weniger peinlich, wenn eine Frau sie auf ihren Körpergeruch (Mundgeruch, ungepflegtes Äußeres) aufmerksam macht, als wenn ein Mann dies tut. Umgekehrt gilt das Gleiche.

  • Auch den offenen Hosenschlitz (die geplatzte Rocknaht, die Laufmasche) empfindet Mann/Frau als weniger blamabel, wenn der Hinweis vom gleichen Geschlecht kommt.

Freund oder „Feind“?

Auch Sympathie und Antipathie, Distanz und Vertrautheit zum Gesprächspartner beeinflussen den Gesprächsverlauf. Von Freunden erwartet man, dass sie auch in negativen Dingen offen und ehrlich sind. Vielleicht hört man es nicht gern, aber man weiß immerhin: „Der andere mag mich, trotz meiner Fehler, so wie ich bin.“

Kritisiert dagegen eine fremde Person – vielleicht sogar jemand, den man eher unsympathisch findet –, fühlt man sich leichter verunsichert, ungerecht behandelt oder angegriffen. Die Gefahr, dass das Gespräch eskaliert, ist damit deutlich größer.

Leiden mehrere Personen unter einer Situation – zum Beispiel unter dem intensiven Körpergeruch des Kollegen –, ist es immer am günstigsten, wenn derjenige das Thema anspricht, der das beste Verhältnis zu ihm hat.

Aber Vorsicht! Die Gefahr beim Delegieren unangenehmer Gespräche ist, dass ein Problem durch die Einbeziehung weiterer Personen unnötig aufgebauscht wird. Wägen Sie also sorgfältig ab, womit Sie dem anderen den größeren Dienst erweisen beziehungsweise was für ihn das kleinere Übel ist.

 
4. Reden Sie in entspannter

Atmosphäre

Warten Sie möglichst eine günstige Gelegenheit ab, in der Sie und Ihr Gesprächspartner nicht unter Druck stehen und die Grundstimmung zwischen Ihnen gut ist. Denn wenn zum schwierigen Thema auch noch schlechte Rahmenbedingungen kommen, ist ein Konflikt vorprogrammiert.

Niederlagen, Blamagen und Kritik vor Zeugen werden besonders heftig empfunden. Deshalb sollten Sie heikle Dinge möglichst unter 4 Augen besprechen. Wenn sich Publikum nicht vermeiden lässt, dann sprechen Sie das Thema möglichst dezent an. Nehmen Sie den anderen kurz zur Seite. Sprechen Sie leise. Und ziehen Sie auf keinen Fall mehr Aufmerksamkeit auf sich als unbedingt nötig.

 
5. Bleiben Sie locker

Je selbstverständlicher Sie mit einem Thema umgehen, desto weniger dramatisch und peinlich ist es auch für den Angesprochenen. Geben Sie sich kameradschaftlich. Bleiben Sie urteilsfrei, und verzichten Sie auf Vorwürfe.

Extra-Tipp: Stehen Sie zu Ihren unguten Gefühlen

Leider lassen sich eigene Bedenken, Ängste und Befürchtungen nicht einfach wegzaubern. Gelingt es Ihnen nicht, ungezwungen an ein Gespräch heranzugehen.

Bekennen Sie sich gleich zu Anfang offen zu Ihren unguten Gefühlen:
  • „Es fällt mir nicht leicht, das anzusprechen.“
  • „Es ist mir etwas peinlich ...“
  • „Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten ...“
  • „Ich will dich nicht verletzen ...“
  • „Versteh mich bitte nicht falsch ...“
Ist die Angst erst einmal ausgesprochen, ist sie nur noch halb so groß. Sie können sie innerlich abhaken und nun Ihre volle Aufmerksamkeit dem eigentlichen Problem zuwenden.

Auch Ihr Gesprächspartner empfindet Ihr Eingeständnis in der Regel als positiv, denn es zeigt ihm, dass Sie es sich nicht leicht gemacht haben, auf seiner Seite sind und ihn als Menschen achten.



6. Reden Sie Klartext

Wenn Sie sich schon überwinden, ein unangenehmes Thema anzupacken, sagen Sie ganz klar und deutlich,

  • was Sie stört,
  • warum es Sie stört und, sofern das nicht auf der Hand liegt,
  • welche Lösung Sie sich von diesem Gespräch erwarten beziehungsweise erhoffen,
  • warum auch der Betroffene Vorteile davon hat, wenn er Ihren Hinweis annimmt.

Erstens wird es nicht weniger peinlich, wenn Sie lange herumdrucksen. Zweitens steigen damit die Chancen, dass sich die Dinge in Ihrem Sinne ändern.

Klare und eindeutige Äußerungen treffen Ihren Gesprächspartner im ersten Moment natürlich härter als nette, verharmlosende Umschreibungen. Mit den folgenden versöhnlichen Formulierungen können Sie ihm aber über die erste große Betroffenheit hinweghelfen:

  • „Das ist mir auch schon passiert ...“
  • „Das kann jedem einmal passieren ...“
  • „Ich weiß, Sie können nichts dafür ...“
  • „Das war sicher keine böse Absicht von Ihnen ...“
  • „Es ist Ihnen wahrscheinlich gar nicht aufgefallen ...“

 

7. Bleiben Sie fair


Trennen Sie deutlich zwischen der Person und dem konkreten Verhalten oder dem Ereignis, das Ihren Unmut hervorgerufen hat. Urteilen Sie den anderen nicht pauschal ab, denn damit verletzen Sie ihn unweigerlich und provozieren seinen Widerstand.

In diesem Zusammenhang ist wichtig, dass Sie sehr genau auf Ihre Sprache achten. Streichen Sie negative Aussagen, die mit „Du bist ...“ oder „Sie sind ...“ beginnen, konsequent aus Ihrem Sprachrepertoire!

Schlecht Besser
<nobr>„Du bist schlampig.“</nobr> „Meiner Ansicht nach passt deine Kleidung nicht so gut zu diesem Anlass.“ „Ich finde, dein Haar sieht etwas fettig aus.“ „Deine Hose wirkt abgetragen und speckig auf mich.“
<nobr>„Sie sind völlig distanzlos.“</nobr> „So viel Nähe ist mir unangenehm.“


Auch mit voreiligen Interpretationen und Schuldzuweisungen sollten Sie vorsichtig sein:

  • Schlecht: „Du solltest dich öfter einmal waschen!“
  • Begründung: Körpergeruch kann neben mangelnder Hygiene auch viele andere Ursachen haben: Stress, Krankheiten, falsche Kleidung, Veranlagung usw.
  • Besser: „Ich bemerke in letzter Zeit oft deinen Schweißgeruch.“
  • Schlecht: „Immer willst du mich klein machen.“
  • Begründung: Das ist die Unterstellung einer bösen Absicht.
  • Besser: „Mir ist es lieber, wenn du nicht für mich mitredest. Ich möchte das selbst entscheiden.“


8. Legen Sie den Schwerpunkt auf

Ihre Bedürfnisse

Stellen Sie nicht die Kritik am anderen, sondern Ihre persönlichen Bedürfnisse in den Vordergrund. Wenn Ihr Gesprächspartner Ihr Problem sachlich nachvollziehen kann, ist er eher bereit, Ihnen entgegenzukommen. Außerdem fühlt er sich weniger angegriffen, muss also auch nicht scharf zurückschießen.

  • Ihre Freunde werden sich eher dazu durchringen, sich gegen ihre Gewohnheit auch einmal fein zu machen, wenn Sie ihnen plausibel erklären können, weshalb Ihnen das so wichtig ist: „Mir ist es unangenehm, wenn wir schlechter gekleidet sind als die anderen Gäste und deswegen negativ auffallen.“ „Das ist ein großer Tag für meine Eltern. Wenn ihr da in Freizeitkluft erscheint, könnten sie gekränkt sein.“
  • Für den Freund Ihrer Tochter besteht weniger Grund, beleidigt zu sein, wenn Sie sagen: „Könntest du dich bitte auf der Toilette hinsetzen. Für mich ist es eklig, die Spritzer wegzuputzen“, als wenn Sie lospoltern: „Das ist echt ekelhaft. Hat dir deine Mutter denn keine Manieren beigebracht?“
  • Ein „Nehmen Sie die Hand da weg!“ trifft hart, wenn man sich bei einer Berührung nichts Böses gedacht hat. „Ich mag es nicht, wenn mir jemand so nahe kommt“ ist dagegen eine völlig neutrale und wertfreie Aussage, die deshalb auch nicht verletzt.


9. Machen Sie's kurz

Treten Sie unangenehme Themen nicht unnötig breit. Das macht eine Sache nur komplizierter, aber nicht besser. Gute Ratschläge, wie der andere sein bzw. Ihr Problem lösen kann („Nimm doch einmal ein anderes Deo“, „Das würde ich einmal medizinisch abklären lassen“ ...), sollten Sie nur dann geben, wenn Ihr Gesprächspartner den Wunsch zum weiteren Gespräch signalisiert und wenn Sie wirklich Erfahrung auf diesem Gebiet haben.

Ansonsten ist es meist taktvoller, zu einem unverfänglicheren Thema zu wechseln und dem anderen erst einmal Zeit zu geben, das Gesagte zu verdauen und seine persönlichen Konsequenzen daraus zu ziehen.

Experten-Tipp: Was, wenn der andere aus allen Wolken fällt?

Was können Sie tun, wenn der andere trotz aller Bemühungen gekränkt, beleidigt oder aggressiv reagiert?

Machen Sie ihm klar, dass Sie auf seiner Seite sind – genau deswegen haben Sie sich schließlich überwunden, das unangenehme Thema anzusprechen. Machen Sie keinen Rückzieher, stehen Sie zu Ihren Worten, und beenden Sie das Gespräch. Lassen Sie den anderen eine Nacht darüber schlafen, und vertrauen Sie darauf, dass die Einsicht mit der Zeit kommt. Zeigen Sie dem anderen beim nächsten Wiedersehen, dass Sie ihn immer noch schätzen und mögen.

Ändert sich das Verhalten nicht, können Sie eine andere Person bitten, nachzuhaken, oder das Thema selbst noch einmal aufgreifen. Bei einigen Menschen dauert es eben länger, bis sich das nötige Problembewusstsein entwickelt!


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Quelle: Fotolia © Monkey Business

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